Zur Auflösungsdebatte bei Ubisofts Assassin's Creed: Unity hat sich nun ein angeblicher Entwickler geäußert, der mitteilte, dass selbst die PS4 nicht in der Lage gewesen sei, 1080p und 30 FPS zu liefern.

Assassin's Creed Unity - Gerücht: Angeblicher Entwickler bei Ubisoft teilt mit, dass die PS4 keine 1080p geschafft habe

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900p und 30 FPS seien das bestmögliche Ergebnis, das Ubisoft liefern könne
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Als Ubisofts Senior Producer Vincent Pontbriand in einem Interview mitteilte, dass man sich dazu entschlossen habe, das erste richtige Next-Gen-'Assassin's Creed' auf eine Auflösung von 900p und eine Framerate von 30 FPS zu locken, um "Debatten vorzubeugen", wie es Pontbriand mit eigenen Worten erklärte, war der Aufruhr unter den Spielern groß. Beide Lager sahen sich der großmöglichsten Qualität beraubt.

Ubisoft versuchte sogleich die Wogen zu glätten, indem man ein offizielles Statement veröffentlichte, in dem man ausdrücklich darauf hinwies, dass die Spezifikationen von Assassin's Creed: Unity nicht etwa aufgrund einer der beiden Next-Gen-Plattformen heruntergeschraubt wurde.

Ein anonymer Mitarbeiter von Ubisoft meldete sich nun zu Wort, und ließ nun wissen, dass 900p und 30 FPS schon das höchste der Gefühle sei. "Ich bin froh, euch aufklären zu können, denn es wird viel zu viel Unsinn darüber verbreitet, dass 1080p einen Unterschied macht. Wenn ein Spiel so schön aussieht, und soviel Spaß bereitet wie unseres, wen kümmert es dann noch? Dieses Spiel auf 900p zu bringen, war schon eine Scheißarbeit."

Als Grund nenne er unter anderem das Rendering, das schon Monate in Anspruch genommen haben soll, um das Spiel auf 720p und 30 FPS zu bringen. Noch 9 Monaten zuvor soll das Spiel bei gerade mal 9 FPS herumgeschlichen sein. "Wir haben erst vor Wochen 900p und 30 FPS erreicht. Egal was die Leute bei Sony oder Microsoft auch sagen mögen, die PS4 hat 1080p und 30 FPS nicht gepackt."

Seiner Meinung nach würden die Leute sich zu sehr an der Auflösung und der Framerate aufhängen. Schließlich spreche man hier über Framerate-Unterschiede von gerade mal 1 bis 2 Frames pro Sekunde. Auch die Zahl der NPCs und der unterschiedlichen Inhalte sei bedeutend. Und für eine derart junge Generation sei das Spiel sowieso heftigst optimiert worden. Und Assassin's Creed definiere sich mehr denn je als Next-Gen-Titel, auch ohne 1080p und 60 FPS.

Zum Vergleich zog er zudem Warner Bros. Interactive Entertainment und Monolith Productions' Mittelerde: Mordors Schatten hinzu, das zwar ein Next-Gen-System und Next-Gen-Gameplay verfüge, aber nicht über eine Next-Gen-Grafik. Beweis dafür sei die Multiplattform-Veröffentlichung auch auf der PS3 und der Xbox 360. Dagegen werde die CPU im Fall von Assassin's Creed: Unity zu 50 Prozent für die Grafikberechnung miteinbezogen. Das werde man auch am Resultat sehen.

So werde das Spiel seiner Meinung nach auch die 50 GB der Bluray voll auslasten.

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