Die Kopfgeldjagden sind einer der vier Eroberungs-Aktivitäten, die über alle Bereiche Londons verstreut sind. Erledigt ihr alle innerhalb eines einzelnen Bezirks, schaltet ihr den jeweiligen Bandenkrieg frei. In dieser Massenschlägerei tretet ihr mit den Rooks gegen eine feindliche Gang an. Schafft ihr es, den Pfeifen einen neuen Scheitel zu ziehen, gehört der Stadtteil euch.

Um die Aktivitäten jedoch freizuschalten, müsst ihr wie in jedem Assassin’s Creed erst den zugehörigen Aussichtspunkt erklimmen und euch mit diesem synchronisieren. Erst dann werden die Eroberungs-Aktivitäten des entsprechenden Bereichs auf eurer Karte markiert und die Action kann losgehen.

Neben den Kopfgeldjagden haben wir auch die anderen drei Missionstypen für euch in unserer Assassin's-Creed-Syndicate-Lösung näher beleuchtet:

Ablauf, Ziele und Herausforderungen einer Kopfgeldjagd

Bei diesen Missionen ist eine kräftiger Aufwärtshaken im Zweifel wichtiger als leise Sohlen, von daher ist Jacob genau der richtiger Mann für diesen Job. Das bedeutet aber nicht, dass ihr euch mit Kampfgebrüll in die Meute schmeißen solltet - zumindest nicht von Anfang an. Aber der Reihe nach.

Assassin's Creed Syndicate - Eroberungs-Aktivität: Kopfgeldjagd

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Lebend ist der Kerl mehr wert - denkt daran und lasst eure Klinge im Zweifel lieber stecken.
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Zielperson aufspüren

Ihr werdet stets in ein mal mehr, mal weniger großes Gebiet mit einigen Feinden geworfen. Unter diesen müsst ihr als erstes eure Zielperson ausfindig machen. Das tut ihr wie immer mit dem unschätzbar wichtigen Adlerauge. Sucht euch idealerweise eine erhöhte Position, von der aus ihr das Areal im Blick habt.

Packshot zu Assassin's Creed SyndicateAssassin's Creed SyndicateErschienen für PS4, Xbox One und PC kaufen: Jetzt kaufen:

Zielperson gefangen nehmen / rammen

Nun stellt sich die Frage, ob ihr die Herausforderung ebenfalls erledigen wollt. Diese betraut euch nämlich stets mit der Aufgabe, euer Opfer nicht einen Kopf kürzer zu machen, sondern lebend zu schnappen. Ihr könntet theoretisch also einfach drauf pfeifen, ein schnelles Attentat verüben und die Sache wäre geritzt - zumindest theoretisch. In der Praxis müsst ihr die Leiche nämlich trotzdem noch wegschaffen, was aufgrund der hohen Gegnerdichte so gut wie unmöglich ist, wenn ihr nicht in einen langen Kampf verwickelt werden wollt.

Deshalb bieten sich im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Ihr könntet entweder den Patrouillenweg eures Ziels genau studieren, womöglich ein paar Wachen in der Nähe ausschalten und das Opfer von hinten überraschen, es gefangen nehmen und abführen. Wie gesagt, das setzt aber voraus, dass ihr überhaupt ungesehen entkommen könnt, was oft eine komplizierte Angelegenheit ist.

Praktischer ist es deshalb, die Zielperson erst einmal aufzuscheuchen. Es ist völlig schnuppe, ob ihr dabei von anderen Feinden entdeckt werdet: wichtig ist, dass das jeweilige Ziel wie ein aufgescheuchtes Kaninchen das Weite sucht. Nun solltet ihr ihn oder sie zu Boden rammen. Anstatt anschließend wieder aufzustehen und weiterzulaufen, steht das Ziel zwar auf, bleibt aber wie angewurzelt stehen (Hinweis: Es ist durchaus möglich, dass Ubisoft dieses offensichtliche Fehlverhalten der K.I. mit einem Patch behebt. In diesem Fall hat diese Methode natürlich keine Gültigkeit mehr). Nun könnt ihr es in Ruhe mit allen hiesigen Feinden aufnehmen und müsst euch keine Sorgen machen, dass die Zielperson entkommt.

abliefern

Völlig egal ob lauthals oder versteckt, tot oder lebendig: Ihr müsst eure Zielperson immer an einem festgelegten Ort abliefern. Das geht am schnellsten, wenn ihr den Körper in eine beliebige Kutsche verfrachtet und zur Markierung fahrt. Je schwerer jedoch die jeweilige Kopfgeldjagd, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ihr es während der Flucht erst noch mit weiteren Feinden aufnehmen müsst, die sich an eure Fersen heften. Rammt sie zu Brei oder versucht ihnen zu entkommen - es liegt ganz bei euch.