Assassin's Creed: Origins ist nun seit einigen Tagen auf dem Markt und erfreut ziemlich viele Fans, die die Reihe eigentlich schon aufgegeben hatten. Auf den Reihen der Historiker entbrennt aber nun eine hitzige Diskussion. Diese dreht sich rund um die Darstellung der ägyptischen Herrscherin Kleopatra, die nach Meinung der Experten im Spiel zu sexistisch ist.

Assassin's Creed: Origins - Kontroverse um sexistische Darstellung Kleopatras

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Ist Kleopatra in Assassin's Creed Origins nur ein Abziehbild?
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Wie die Seite Polygon berichtet, kritisieren die Historiker vor allem die sexualisierte Darstellung Kleopatras in Assassin's Creed Origins. So wird sie freizügig mit knappen Kleidungsstücken gezeigt, flirtet mit jedem Mann auf dem Bildschirm und macht von ihrer Macht auch bei Sex nicht Halt. So gibt es unter anderem eine Szene, in dem sie anbietet, mit jedem anwesenden Mann zu schlafen, der sich danach freiwillig hinrichten ließe. Laut den Experten hat dies rein gar nichts mit der eigentlichen Kleopatra zu tun. Sie war eine Taktikerin, die höchstens mit zwei Männern geschlafen habe. Und dies auch nur, um ihr Ägypten zu retten.

Bildung oder Unterhaltung?

Laut der Historiker entspricht diese Darstellung vor allem den westlichen Vorstellungen aus Film und Fernsehen. Diese hätten ihren Ursprung in römischer Propaganda, die Kleopatra als Femme Fatale darstellte. Aber hat Assassin's Creed Origins überhaupt einen Bildungsauftrag? Immerhin gab es im Laufe der Reihe schon viele Auftritte historischer Persönlichkeiten, die aber nur selten etwas mit den Originalen und deren Leben zu tun hatte.

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