Assassin's Creed: Origins wurde vor kurzem von Historikern wegen der sexualisierten Darstellung Kleopatras kritisiert. Andere Experten müssen dem Spiel und den Entwicklern bei Ubisoft nun einräumen, dass sie eine historische Offenbarung eingebaut hatten, bevor diese überhaupt in der Realität bestätigt wurde. Und sie lagen damit ziemlich richtig.

Assassin's Creed: Origins - Diese historische Offenbarung war im Spiel, bevor sie von Historikern entdeckt wurde

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In Sachen Pyramiden haben sich die Entwickler einen Experten geschnappt.
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Hierbei geht es nicht um Kleopatra, sondern um die Cheops-Pyramide in Assassin's Creed Origins. Betretet ihr diese im Spiel, finden sich zwei Vorräume, die mit Gold und anderen Reichtümern gefüllt wurden. Bislang war deren Existenz nicht belegt. Historiker haben erst in der vergangenen Woche im Fachmagazin "Nature" die Entdeckung offenbart. Um die Kammern in der echten Cheops zu sehen, wurde eine Technik namens "Cosmic-Ray Muon Radiography" genutzt, mit der die Experten in die Tiefen der Pyramide sehen konnten, ohne diese zu beschädigen. Dabei handelt es sich um die größte Entdeckung einer inneren Struktur der Pyramide seit dem 19. Jahrhundert.

Ubisoft um eine Nase voraus

Wie hat Ubisoft diese Kammern einbauen können, wenn ihre Existenz nicht belegt war? Nun, sie haben sich den Architekten Jean-Pierre Houdin als Experten hinzugezogen. Dieser vertritt seit Jahren die Theorie, dass diese beiden Kammern existieren. Ubisoft glaubte dem Architekten und baute die Kammern ein. Ob diese allerdings in der Vergangenheit wirklich mit Reichtümern gefüllt waren, ist immer noch nicht geklärt.

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