Aktuell sorgt der zweite DLC zu Assassin's Creed: Odyssey für jede Menge Ärger bei den Fans. Denn dieser zwingt den Spieler zu einer tiefgreifenden Entscheidung. Ein Zwang, den es im gesamten Hauptspiel nicht gegeben hat. Damit wir diese News im gesamten Umfang abdecken können, müssen wir mit !SPOILERN! zu dem zweiten DLC arbeiten. Ihr seid an dieser Stelle gewarnt, dass wir in den folgenden Abschnitten kein Blatt vor den Mund nehmen, was die Handlung des Zusatzinhaltes anbetrifft.

In den folgenden Abschnitten kommt es zu SPOILERN zum DLC für Assassin's Creed Odyssey!

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Im zweiten DLC zu Assassin's Creed Odyssey, der den Namen "Shadow Heritage" trägt, trefft ihr auf NPC Darius und seinen Sohn Natakas (falls ihr Kassandra spielt) oder seine Tochter Neema (falls ihr Alexios zu Beginn gewählt habt). Im Laufe des DLCs entspinnt sich zwischen den Beiden eine Liebesgeschichte, die sich nicht abwenden lässt. Was an sich vermutlich nur eine seltsame Design-Entscheidung gewesen wäre, sorgt bei vielen Gamern für Frust, weil Kassandra beziehungsweise Alexios durch diese Romanze ein Kind bekommen. Dazu gibt es dann das Achievement "Growing Up", also "Erwachsen werden", was tonal so gar nicht zu den Absichten der Söldner im Hauptspiel passt. Dort konnte der Partner noch völlig unabhängig von Geschlecht und Alter ausgesucht werden. Ein Kind wäre wohl weder Alexios noch Kassandra in den Sinn gekommen.

Eigentlich sollte Entscheidungsfreiheit herrschen

In einem Interview im Oktober 2018 betonten die Entwickler von Assassin's Creed Odyssey noch, dass die Beziehungen im Spiel völlig auf den Entscheidungen der Spieler basieren würden. Ein Zwang, welche Personen Alexios oder Kassandra lieben, würde nie aufkommen. Fraglich bleibt, ob Ubisoft auf den Zorn der Spieler reagiert und noch Änderungen an dem DLC für Assassin's Creed Odyssey vornimmt.

Der DLC stellt die Spieler gar nicht zufrieden.

Weil die Geschichte so von Entscheidungen lebt, werden wir den Spieler nie in romantische Situationen zwingen, die ihm unangenehm sein könnten“, hieß es in dem Interview zwischen Entertainment Weekly und Creative Director Jonathan Dumont. „Die Spieler entscheiden, ob sie eine Romanze mit einem Charakter beginnen. Das ermöglicht allen, ihre Beziehungen so aufzubauen, wie sie es möchten, was wiederrum den Rollenspielaspekt und die Wünsche der Spieler respektiert.“

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