Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet. Seit 2009 habe ich mich immer wieder gefragt, wann Ubisoft dazu bereit ist, diesen Schritt zu wagen. Es war schon ein bisschen peinlich, Ubisoft ist immerhin keine scheue Jungfrau, die sich noch nie auf den Spielemarkt gewagt hätte. Das Unternehmen ist so erfolgreich wie nur sonstwer und selbst das Kopierschutz-DRM-Debakel hat mittlerweile nahezu jeder vergessen.
Erzählerisch und ästhetisch stark, aber spielerisch konservativ und fragmentarisch. Keine Revolution der Reihe, dennoch eine große Freude.FazitDoch ging es jemals wirklich um Qualität, um Zaudern aus Vorsicht? Oder nicht vielmehr doch darum, aus Assassin's Creed II jeden Cent zu pressen, den die Öffentlichkeit zu bezahlen bereit war? Brotherhood, ich versteh es bis heute nicht, gefiel zahlreichen Leuten immens gut – sicherlich hatte der Multiplayer-Modus einen Anteil daran.
Spätestens bei Revelations fühlte dann jeder, was ich fühlte: Resignation. Die Frage „Wann bewegt sich hier mal wieder was?“ rückte in den Vordergrund und überschattete einen Titel, der in jeder Hinsicht gut war, nur leider bereits zum dritten Mal veröffentlicht wurde.
Ubisoft schneidet alte Zöpfe ab, aber reicht das auch?Als die Ankündigung für Assassin's Creed III kam, war ich bereits müde. Ubisoft hatte zwei Spiele lang Gelegenheit, neue Elemente einzuführen, die Geschichte voranzutreiben und mich zu gewinnen. Sie hatten all das mit Karacho in den Sand gesetzt, nie an den Kernproblemen der Reihe gearbeitet und stattdessen alte Kost im halbneuen Assassinengewand präsentiert, nutzlose und unausgereifte Features wie Tower-Defense-Passagen eingebaut und sich in Fragen der Handlung etwa so sehr verritten wie dermaleinst Chris Carter, i.e. so viel improvisierten Okkultmumpitz reingedrechselt, dass sie da wahrscheinlich nie wieder herauskommen würden. Ich war, will ich sagen, kein Fan der Reihe mehr. Ich sehnte mich nach dem Sprung, den Teil II damals hingelegt hatte.
Doch gerade deswegen war da auch ein Schimmer Hoffnung, ein erwartungsvoller Funke. Die große III, ein Szenario während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, ein indianischer Hauptdarsteller? Man traut sich durchaus was, hier schlummert doch deutlich Potenzial! Gut, es sagt noch nicht so viel über die Spielmechaniken aus, doch auch da tropften langsam Informationen durch:
Statt urbaner Wucht im Stile von Jerusalem und Konstantinopel würde es nun durch das Geäst neuenglischer Bäume gehen, durch die Pflasterstraßen von Boston und New York. Niemand würde es wagen, uns noch mal Revelations als neu anbieten zu wollen, also gab es eine gute Chance, dass ACIII gleich alles neu und besser machen würde.
Die Wildnis ist nur ein Teil des neuen AC, denn Städte gibt es nach wie vor.Ich war dennoch vorsichtig. Als ich die Worte „Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg“ im Zusammenhang mit dem neuesten Teil der Messerstichsaga hörte, entfuhr mir ein ängstlicher Seufzer. Es war kein Vorurteil, sondern ein Erfahrungswert, der mich glauben ließ, bereits den Aufbau der Story nur anhand dieser Information hervorsagen zu können.
Der Weg war geebnet für eine der Eigenschaften, die ich an dieser so unterhaltsamen Reihe seit jeher am meisten verachte: Die komplett eindimensionale und unreflektierte Schwarz-Weiß-Malerei, der moralinsaure Pamps aus heldenhaften Freiheitskämpfern und babyfressenden Kontrollfreaks würde diesmal also durch eine gehörige Dosis patriotische Tränen gewürzt und im Schema „Gute Amerikaner gegen böse Briten“ realisiert.
von Ubisoft
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Irgendwie nicht. Ich spiele es komplett ungepatcht und kriege von dieser verbuggten Scheiße beinahe Krebs.
Frustrierend nervige optionale Ziele, die einen den letzten Nerv rauben, gerade weil viele nicht zu realisieren sind. Auch wenn man es exakt wie gewünscht ausführt, wird es aufgrund irgendeines Fehlers im Spiel nicht realisiert.
Aufgrund mancher optionaler Ziele verschlug es mich schon nach Youtube, wo ich mir nur wegen einzelner Missionen Walkingthroughs anschaute.
Man kann es genau wie im Video gezeigt machen, am Ende wird es nicht vom Spiel erkannt.
Perfektionisten wie ich wollen aber manchmal gern alles im Spiel erreiche, auch wenn es nur Nebenmissionen sind.
Das hat dazu geführt, dass man auch obwohl man das Spiel lange noch nicht beendet hat, hin und wieder alte Missionen wiederholt.
Selbst dann klappt es nicht, da wie erwähnt "Bugs everywhere".
In dem Spiel klappt von vorn bis hinten mal so gar nichts.
Man bleibt IN Häusern hängen, KI-Begleiter in Hauptmissionen bleiben für immer irgendwo hängen, weil sie dummerweise einen Sprung verpatzt haben o. ä. und dann natürlich das System, das erfolgreiche beendete Mission nicht checkt.
Das ist eine schier endlose Liste von Bugs. Jedes andere Spiel, dass so verbuggt wäre, würde nie eine Wertung über 80Punkte bekommen.
In diesem ganzen Jahr gab es kein Spiel, was mich so auf die Palme gebracht hat.
Ich habe vor diesem nur den ersten Teil gespielt, dieser war gähnend langweilig.
Die Teile danach wurden nur mal beiläufig angespielt.
Der dritte setzt dem aber ne Krone auf... ich habe es nun schon ein paar Wochen liegen lassen und eben wieder angefangen. Scheiße bleibt Scheiße Habe es direkt von der Platte geworfen, das tu ich mir nicht an. Schade drum... Story war beinahe vollendet, aber wenn Ubisoft so unfertigen Mist auf den Markt wirft, weigere ich mich das zu beenden, das tut beim Spielen schon weh.
Grenzenlos überhypte Spielreihe.
Umgebung Johnstown/Fonda - Mohawk River
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Umgebung um und auf Mt. Kane
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Und hier ein Video von der Spitze von Mt. Kane ueber die 3-Corner Area -
www.youtube.com/watch
Es macht einfach Spass in diesem Spiel durch diese Gebiete zu Wandern und seine Umgebung einmal digitalisiert und in die Vergangenheit versetzt zu erleben. Mein Mann erzaehlt mir zu diversen Schauplaetzen die wir im Spiel auffinden ein paar historische Details. Ich hab mich an AC3 verliebt <3 Aber mehr aufgrund der Details als aufgrund der Spielmechanik.
Nein, es ist keine Kostenfrage. ARD und ZDF haben getestet, welches Format für alle Sendungen im allgemeinen die beste Qualität liefert. Das haben sie vor allem bei Sportübertragungen (Fußball, Leichtathletik) getan, wo man ja jede Bewegung auf dem Bildschirm genau verfolgt. Ruckler und Nachzieheffekte sind da einfach sehr unangenehm. Darum haben sie sich auf 720p steht 1080i geeinigt, weil dies, zumindest bei Einführung der FullHD-Technik, das beste Ergebnis lieferte. Nun wurde aber wieder etwas umgestellt, was manche Receiverbesitzer teilweise zum Kauf neuer Geräte zwang. Diese Frequenzänderung könnte letzten Endes dazu führen, dass bald auch auf 1080p oder i gesendet wird.
Ist das irgendwie gewollt? Ein Bug? Oder bin ich da in irgendeinen besonderen Spielmodus hineingerutscht?
Nö, ist einfach nur eine Kostenfrage.
Lest einfach mal paar reviews von großen Gamingseiten wie gametraielrs, gamespot oder IGN die sind sich alle iwie einig, und ja sie sprechen auch die mengel an :D
Ich werde mal probieren wie das spiel läuft wenn man die auflösung der XBOX runterschraubt.
ZDF HD sendet ja auch nur in 1280*720 und es sieht mega aus. Sie machen das, weil es sonst zu starken rucklern kommt. Ich vermute das klappt auf der xbox auch.
Kann mir vorstellen das es dann nicht mehr ganz so schlimm ist.
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AC war ab Teil 2 meiner Ansicht nach ein überragendes Spiel. In Teil 2 wurde viel verbessert, was Teil 1 noch etwas amateurhaft aussehen ließ. AC2B und AC2R haben das Spiel halt erweitert und neue Städte gezeigt, viel mehr war das zwar nicht, aber man hat es doch gern gespielt, oder nicht?
Außerdem ist auch der Mehrspielermodus gelungen, finde ich. War frisch und relativ neu. Klar gibt es Dinge, die man sich noch in AC wünscht: bessere KI, noch mehr Freiheit die Karte zu begehen, forderndere Kämpfe, komplexere Schleichereien, schwerere Kletterpassagen, wirklich "versteckte" Schätze oder Geheimnisse. Man könnte das Ganze wirklich noch mehr aufpumpen, vielleicht sogar Onlinemissionen einbauen, die es wöchentlich neu gibt. So würde der Umfang des Spiels stets größer.
Ja, mich hat z.B. in AC2R aufgeregt, dass manche Missionen zu gleich oder zu einfallslos waren, grundsätzlich aber zu einfach. Das traf leider auf viele Missionen zu.
Aber das minderte nur marginal meine Meinung zu AC.
Die Story an sich finde ich schon immer gut. Ich weiß nicht, warum sich so viele darüber beschweren. Außer Mass Effect gibt es doch nicht wirklich viele Spiele, die so eine große Geschichte zu erzählen versuchen und dann noch so hübsch aufbereitet. Auch die Hintergrundinformationen über Bauwerke und Personen sind nett und teilweise interessant.
Naja, vielleicht können manche nach einem erkletterten Aussichtspunkt den Ausblick nicht genießen, sondern in ihrer Hektik, das Spiel zu schaffen, rasen sie blindlings durch das Spiel. Wie Raser, die nichts von der Landschaft drumrum mitbekommen.
AC ist gut und war auch immer jeden Pfennig wert und hat den Vorteil, dass man es auch mal zwischendurch zocken kann.
Für eine AAA Serie sind die Spiele in meinen Augen alle nicht grad hochwertig.
Habe Teil1 und 2 und bin heute noch froh, dass ich mir die Dinger nicht zum Vollpreis geholt hab. Für ein wenig Spaß zwischendurch taugt AC aber auf jeden Fall.
Und ich bin einer von denen, die das Sammeln des Sammelns willen abstößt. Irgendwann hab ich bei AC1 aufgehört, Flaggen zu sammeln selbst wenn sie einen Meter entfernt waren, weils mich so angewidert hat.
Ich muss gestehen ich fand es immer angenehm gerade _weil_ ich da so wenig tun musste. Liegt IMO daran, dass ich per se mehr wegen der Story und den Städten/Landschaften spiele (oder sonst in Prügelspielen zu mies bin). Ich brauche keinen ach-so-grossen Schwierigkeitsgrad (im Kampf) - und ich denke genau hier gibt es auch ein Problem für Ubi, sofern sie nicht verschiedene Grade zur Auswahl stellen. Denn die Spieler ticken halt zu verschieden.