Das im Februar angekündigte Smartphone-Game Assassin's Creed: Utopia wird geschichtlich eine Verbindung zu Assassin's Creed 3 aufweisen, mehr aber auch nicht. Eine Situation wie bei Mass Effect 3 und dem dazugehörigen Datapad-App, welches zum Erhöhen der „Galaktischen Bereitschaft“ diente, wird es also nicht geben.

Dass sich deshalb aber niemand für Utopia interessieren wird, ist laut Assassin's Creed Produzentin Andreane Meunier nicht zu erwarten. Zwar sei die Hauptzielgruppe noch immer die des Konsolenmarktes, es gäbe aber auch viele Konsumenten, die noch nie eines der Konsolenspiele angefasst haben, sich aber trotzdem durch die Comics, Romane und dergleichen sehr für die Geschichte interessieren.

„Wir glauben, dass wir mit diesem Produkt eine Nachfrage der Community bedienen“, so Meunier. Auch die Facebook-Titel seien gut angekommen und Spieler, die vor allem an der Story interessiert sind, sollen auch mit AC: Utopia auf ihre Kosten kommen.

Was wir genau vom Gameplay erwarten können, ist noch unbekannt. Ein Kartenspiel sei es aber auf alle Fälle nicht, verrät Meunier. Die Story beschäftigt sich mit den Anfängen der Kolonialisierung Amerikas und spielt somit noch ein wenig vor Assassin's Creed 3. Abstergo erschafft ein Programm namens Utopia, mit denen sie diese Ära simulieren und erneut besuchen können.

Assassin's Creed: Utopia wird exklusiv für die in Japan äußerst erfolgreiche GREE-Plattform entwickelt, welche noch Mitte des Jahres auch in Europa starten soll. Das Spiel selbst wurde zur Ankündigung auf den Monat Dezember datiert, in englischer und japanischer Sprache.

Assassin's Creed 3 ist für PS3, Xbox 360, seit dem 22. November 2012 für PC und seit dem 30. November 2012 für Wii U erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.