Ein anderer wird für PC-Spieler zum Vorteil: Während Konsoleros monatelang auf kostenpflichtige Downloadinhalte warten mussten, um endlich die fehlenden Sequenzen 12 und 13 spielen zu können, sind "Schlacht um Forli" und "Fegefeuer der Eitelkeiten" bereits vollständig in Assassin's Creed 2 integriert. Zum einen bleibt so nun auch die Kontinuität der Story gewahrt, sodass die zusätzlichen Missionen so deutlich mehr Sinn ergeben, als wenn sie in Form von einzelnen, für sich stehenden, Puzzlestücken abgefrühstückt werden.
Löblich: Die beiden DLC-Inhalte der Konsolenversion sind in der PC-Fassung schon enthalten.Zum anderen müsst ihr so nicht zusätzlich für die beiden Extramissionen blechen (die wir hier - Schlacht um Forli - und hier - Fegefeuer der Eitelkeiten - ebenfalls bereits ausführlich besprochen haben). Zum Verkaufsstart ist die Standard-Ausführung übrigens darüber hinaus in einer limitierten Erstauflage nur als Special Edition verfügbar und enthält mit "Arsenal Schiffswerft" eine dritte Bonusmission.
Da sich die PC-Version inhaltlich nicht von den Konsolenfassungen unterscheidet, gibt es noch zwei zentrale Punkte, die wichtig sind: Steuerung und Grafik. Was das Handling des Meuchlers Ezio Auditore betrifft, der bekanntlich in die Fußstapfen seines Ahnen Altair tritt, habt ihr zwei Möglichkeiten. Entweder verwendet ihr die Maus/Tastatur-Steuerung, um die Kletterpartien und Meuchelattacken auszuführen, oder ihr greift zum Gamepad.
Obwohl Mausschubsern eine Vielzahl an Optionen bereitstehen und beispielsweise auch 5-Tastenmäuse unterstützt werden, bleibt die Steuerung per Gamepad die erste Wahl. Die Vielzahl von Bewegungsalternativen, Waffenwechseln und Interaktionsmöglichkeiten Ezios wurde zwar passabel auf die PC-Steuerung angepasst, letztendlich ermöglicht das Pad jedoch intuitivere Eingaben und Reaktionen auf das Spielgeschehen.
Unverständlich ist jedoch, warum Ubisoft - wenn das 360-Pad in den Einstellungen dediziert ausgewählt werden kann - nicht auch die von der Konsole bekannte (und optimale) Belegung der Tasten vorgenommen hat. Die Voreinstellung ist jedenfalls alles andere als gelungen und erfordert zunächst eine manuelle Anpassung. Der zweite Teil der Meuchel-Trilogie verwirrt zudem durch seine Symbolik zusätzlich: Die eingeblendeten Zeichen sollen euch beim Spielen unterstützen, verwirren jedoch eher, als das sie helfen würden.
Die Gesichter sehen auf dem PC ein wenig hübscher aus, wirken aber immer noch zu kantig.In der Grafikabteilung profitieren PC-User hingegen von potenziell leistungsstärkerer Hardware. Mit dem passenden technischen Unterbau bietet Assassin's Creed 2 ein etwas schickeres Ambiente, eine höhere Auflösung, feinere Texturen und leicht verbesserte Gesichtsanimationen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Zwischensequenzen auf PCs deutlich besser wären, vor allem die Hände sind noch immer hässliche Klötze, die man am liebsten aus der Erinnerung tilgen möchte.
Da kann auch High-Quality-Anti-Aliasing oder die Unterstützung von Multi-Core-Prozessoren keine Verbesserungen bewirken. Trotz der etwas hübscheren Darstellung müssen aber auch PCler mit gelegentlichem Tearing (Cutscences) und einigen Pop-Ups leben.
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