Besser als der erste Teil soll's ja bekanntlich werden, dieses Assassin's Creed 2. Abwechslungsreicher vor allem, erzählerisch bissfester, spannender und interaktiver. Kurz vor dem Release am 19. November haben wir uns mit Lead-Mission-Designer Philippe Bergeron getroffen und geplaudert – über die Probleme einer offenen Welt, über die Verweichlichung von Prince of Persia und über „Next-Gen-Gameplay“.
gamona: Hi, kannst du dich bitte kurz vorstellen und uns erzählen, was deine Aufgabe bei der Entwicklung ist?
Philippe Bergeron: Klar, mein Name ist Philippe Bergeron und ich bin der Lead-Mission-Designer bei Assassin's Creed 2. Meine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, das Erzählerische in einen Gameplay-Kontext zu bringen.
gamona: Woran hast du noch mitgearbeitet?
Philippe Bergeron ist Lead Mission Designer bei Assassin's Creed 2.Philippe Bergeron: Ich bin zu Zeiten von Prince of Persia: Sands of Time zu Ubisoft gestoßen, hab auch an PoP: Warrior Within, PoP: Two Thrones, Splinter Cell: Chaos Theory, Assassin's Creed und der Xbox-360-Version von Shaun White Snowboarding gearbeitet – und zuletzt natürlich Assassin's Creed 2.
gamona: Auch am letzten Prince-of-Persia-Spiel?
Philippe Bergeron: Nein, an Zero habe ich nicht mitgewirkt.
gamona: Zero?
Philippe Bergeron: Ja, so nennen wir es aber hauptsächlich intern.
gamona: OK, weißt du trotzdem, was das zuständige Team dazu getrieben hat, das Teil so sehr auf die Casual-Schiene abdriften zu lassen?
Prince of Persia: Spiel für den Massenmarkt.Philippe Bergeron: Es ist wohl der bei Ubisoft anhaltende Trend, den Massenmarkt in den Fokus zu nehmen. Ist doch logisch: Je mehr Leute das Spiel kaufen, desto mehr Geld wird eingefahren (lacht). Ich denke, das war am meisten ausschlaggebend.
gamona: Tut es dir als Entwickler, der noch an den schweren PoP-Spielen mitgearbeitet hat, nicht weh, das zu sehen? Perlt da ein kleines Tränchen aus deinem Auge?
Philippe Bergeron: Ein bisschen schon. Ich bin mit dieser Lizenz aufgewachsen, zum Beispiel mit dem ersten Prince of Persia auf dem Commodore 64, als ich noch ein Kind war. Ich weiß also, wie happig der Schwierigkeitsgrad manchmal sein konnte. Auch meine erste Aufgabe bei Ubisoft war eng mit einem PoP-Spiel verknüpft. In meinem Kopf spukt also noch eine andere Vision von Prince of Persia herum, vor allem eine, die sich stark vom letzten PoP-Spiel unterscheidet. Vielleicht ändert sich diese Philosophie in Bezug auf Prince of Persia ja noch mal. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.




























Ich bezweifel das AC2 besser wird. Außerdem wage ich stark zu bezweifeln das sich AC1 besser oder auch nur genauso gut verkaufen wird wie der Vorgänger.
Ich kenne vier Leute die sich AC1 gekauft haben, davon hat gerade einer, nämlich ich, ein wages Interesse am Nachfolger. Vielleicht nicht representativ, aber AC2 könnte zum finanziellen Disaster für Ubisoft werden.
Was ist denn das für eine schlechte übersetzung!