Patrice Désilets, der Schöpfer der 'Assassin's Creed'-Reihe, steht Ubisoft mit gemischten Gefühlen gegenüber. Sein letztes Ubisoft-Spiel spielte er im Jahr 2012 – und das war Assassin's Creed 3. Mit den Spielen des Unternehmens scheint er abgeschlossen zu haben.

"Ich bin nicht die richtige Person, die man fragt, was sie von Ubisoft-Spielen hält. Ich habe seit 2012 kein Ubisoft-Spiel mehr gespielt. Ich spielte die ersten zwei Stunden von Assassin's Creed 3, mehr nicht", so Désilets.

"Bei allem Respekt, ich liebe Ubisoft sehr, doch ich kann ihr Logo nicht mehr auf meinem TV-Bildschirm sehen. Es fühlt sich zu persönlich an. Das ist meine Schwäche. Ich bin zu persönlich."

'Assassin's Creed'-Schöpfer hatte eine mentale Krise

Verübeln kann man es ihm nicht, denn nach seiner Arbeit an Assassin's Creed, Assassin's Creed II und Assassin's Creed Brotherhood als Creative Director, verließ er Ubisoft, um bei THQ Montreal einzusteigen. Dort arbeitete er an dem Projekt 1666: Amsterdam. Das Studio wurde 2013 von Ubisoft übernommen, nur wenige Monate später wurde Désilets gekündigt. Im April dann endete ein Streit um den Markenschutz, wodurch er die Rechte an 1666 Amsterdam zurückerhielt.

Zu seinem ersten Ausstieg bei Ubisoft sagte er: "Ich würde sagen, dass ich eine geistige Krise hatte. All diese Jahre zum selben Gebäude zu kommen, mit den gleichen Leuten, jeden Tag, forderte seine Opfer. Ich wollte kreativ sein, doch ich arbeitete plötzlich in einem Amt. All diese Freude an etwas Frischem und Neuem war weg. Ich hatte eine Familie, doch ich sah sie nie. Tief in mir war ich aufgrund mehrerer Gründe unglücklich."

Also musste er eine Entscheidung treffen und entschied sich für einen Ausstieg bei Ubisoft. Er machte ein Jahr Pause und ging schließlich zu THQ über.

Assassin's Creed Syndicate - Die Geschichte von Assassin’s Creed: Von Altair, Ezio Auditore & Co

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