Der erste Teil von Army of Two, der zwar bei weitem keine perfekte, aber insgesamt doch unterhaltsame Action im Söldnermillieu lieferte, hatte zwar seinerzeit auch einige Beachtung in Deutschland erhalten, jedoch nicht so viel, wie er gekonnt hätte: Das Coop-Spektakel um die lockeren Protagonisten Elliott Salem und Tyson Rios war seinerzeit b ei uns auf dem Index gelandet.

Army of Two: The 40th Day - Indizierung wahrscheinlich

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Shanghai ist von Deutschland weit entfernt.
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Da der nun anstehende zweite Teil Army of Two: The 40th Day, bei dem die beiden Haudegen Shanghai aufmischen, auch nicht gerade zimperlich ist, was den Umgang mit Gegnern angeht, wurden die Hoffnungen vieler Fans, das Spiel könnte auch bei uns erscheinen, bereits im Vorfeld gedämpft. Jetzt hat sich Guillaume Voghel, seines Zeichens Produzent des Spiels, zu dem Thema zu Wort gemeldet.

In einem Interview erklärte Voghel, auf die Indizierungswahrscheinlichkeit des Spiels angesprochen: "Ehrlich gesagt sieht momentan die Sache in der Tat nicht gut aus. Wir gehen zur Zeit davon aus, dass dieses Schicksal auch dem zweiten Teil blüht. Wir sind immer noch dabei, Sachen zu ändern, die Aussage ist also noch nicht das letzte Wort. Doch wir müssten wohl einige elementare Charakteristiken ändern. Das würde das Spiel zu einem anderen machen."

Voghel betonte auch, dass Publisher EA Games in dem Punkt keinen Druck ausübe, sondern vielmehr verstehe, was das Grundkonzept des Spiels ausmache. Man sei zwar betrübt darüber, sollten deutsche Spieler nicht in den Genuss des Spiels kommen, aber gegen die bestehenden Gesetze und Standards könne man nichts tun.

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