Arma: Armed Assault – Test

PC

Fünf Jahre nach Flashpoint: Hat Bohemia erneut die Multiplayer-Referenz erschaffen?

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von Nedzad Hurabasic, 05. Dezember 2006 09:01 Uhr

Autor: Nedzad Hurabasic

Actionspiele, die sich vor allem durch ihre Beliebtheit im Mehrspieler-Modus auszeichnen, gibt es nicht erst seit »Battlefield 2«. Schon 2001 konnte der Entwickler Bohemia Interactive mit »Operation Flashpoint« einen Hit landen und die Fans von realistischen Taktik-Shootern begeistern.

Nicht zuletzt die Möglichkeit, mithilfe des umfangreichen Editors beliebig viele individuelle Karten anzufertigen, hat dem Spiel eine große Fanbasis beschert. Nun wurde mit »Armed Assault« ein Spiel veröffentlicht, das zwar irgendwie der Nachfolger ist, aber dann doch wieder nicht. Warum das so ist, sagen wir euch in unserem Test.

Warum's kein Nachfolger ist...
»Armed Assault« wurde zwar erneut von Bohemia Interactive entwickelt, darf aber aus rechtlichen Gründen nicht »Operation Flashpoint 2« heißen. Der Grund: Codemasters hat sich den Namen gesichert und will in naher Zukunft selbst Teil zwei herausbringen. Die Tatsache, dass die Spieleschmiede zwar die »Flashpoint«-Engine weiterentwickelt, aber kein völlig neues Spiel erschaffen hat, spricht allerdings eher für eine Erweiterung oder eine Art »Operation Flashpoint 1.5«. Dass diese Sichtweise nicht ganz unbegründet ist, haben wir auch während unseres Tests bestätigt gefunden.

Screenshot zu: Fünf Jahre nach Flashpoint: Hat Bohemia erneut die Multiplayer-Referenz erschaffen?Wir platzieren eine Sprengladung... Die Hintergrundgeschichte des Spiels bietet nicht viel Spannung, wiederkäut sie doch den Konflikt des Kalten Krieges, bei dem sich US-Truppen den bösen kommunistischen Soldaten entgegen stellen müssen. Hier versetzt man euch auf die Insel Sahrani, ein 400 Quadratkilometer großes Eiland irgendwo zwischen hier und nirgends mitten im Atlantik. Die Insel ist geteilt in den kommunistischen Norden und den von den USA unterstützen Süden. Wer da Parallelen zur koreanischen Halbinsel sieht, liegt gar nicht mal so falsch.

Natürlich schlüpft ihr in die Haut der »guten« GIs und verteidigt die Freiheit der Welt. O.K., haben wir schon tausend Mal gehört und genau so oft gespielt. Bevor wir uns aber daran machen, gegen die »Achse des Bösen« anzutreten, steht zunächst der Besuch des Ausbildungslagers auf dem Stundenplan. Nicht nur für Anfänger, auch für »Operation Flashpoint«-Veteranen gehört dieser Schritt sicherlich zum Pflichtprogramm.

Kommentare 4
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Starbuck05.01.2007 12:34
Mit dem zweiten Patch läuft es bei mir zufriedenstellend, auch wenn hier und da sicher noch weiter nachgebessert werden muss und bestimmt auch wird. Bei der KI läuft es noch nicht so rund wie es sollte. Wer Operation Flashpoint mochte, bereit ist auf Nachbesserungen durch weitere Patches zu warten, der wird auch mit Armed Assault glücklich sein.
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MADhase18.12.2006 23:41
Schade, es wiederholt sich mal wieder wie anno dazumal bei Operation Flashpoint. Erst beim 6ten Patch war es annehmbar.
Schade auch, dass man die Steuerung nicht grundlegend überarbeitet hat. Für mich bleibts ein gutes Add-On zum Klassiker OFP und vielleicht kommt ja dann irgendwann das perfekte OFP2 raus. Ich bleibe der Serie trotzdem vorerst treu.
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schade12.12.2006 18:39
ist leider ein komplett unfertiges produkt, welches zum vollpreis auf den markt geworfen wurde. jeder potentielle käufer sollte einfach mal einen blick auf die offizielle Fehlerliste von BIS werfen. Momentan gibt es mehr bugs als funktionierende spielelemente....schade... auf die patches warten...
unbrauchbar, auch nach dem ersten patch bisher...
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Crazy_Jim11.12.2006 14:07
hmm, schade eigentlich, ich hatte gehofft, dass "Armed Assault" im Vergleich zu "Söldner" entschieden besser wäre, aber leider sind hier im Test die gleichen Probleme angesprochen, die ich auch bei Söldner sehe.
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