Bohemia Interactive äußert sich in einer Stellungnahme zur Festnahme der beiden Mitarbeiter in Griechenland. Eine versehentliche Videoaufnahme brachte sie in Schwierigkeiten.

Arma 3 - Unglückliche Videoaufnahme führte zu Festnahme der Bohemia-Mitarbeiter

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Mit Spionage hatte die Festnahme nichts zu tun
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Die Berichte, dass sie sich zu Recherche-Zwecken auf der Insel Limnos befanden, waren falsch. Stattdessen besuchten sie die Insel als normale Touristen, da während der Arbeiten an Arma 3, in der eine Nachbildung von Limnos zu finden ist, ihr Interesse daran geweckt wurde.

Und dass man als Tourist Fotos und Videos in öffentlichen Umgebungen macht, ist schließlich nichts Ungewöhnliches. Darunter befand sich auch ein Video, das während der Fahrt auf der Hauptstraße um den Flughafen herum entstanden ist. Für einen kurzen Augenblick sind dabei auch einige Hangars und andere Gebäude in der Ferne zu sehen, was offenbar ausschlaggebend für die Festnahme war.

Bohemia schreibt, dass vermutlich viele Touristen ähnliche Aufnahmen besitzen und sich nicht darüber bewusst sind, dass sie sich damit selbst oder ihre Familien in Gefahr gebracht haben.

Man hofft, dass die ganze Situation nur ein unglückliches und großes Missverständnis ist. Zumal sei auch das Limnos im Spiel kein detailgetreuer Nachbau, da es für die Hintergrundgeschichte des Spiels, welche im Jahr 2035 spielt, stark modifiziert werden musste.

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