Als Entwickler, vor allem im Bereich der Simulationen, muss man entsprechende Recherche betreiben und nicht nur vom Bürostuhl aus Google Maps und Co. bemühen, sondern sich am besten vor Ort mit dem Thema auseinandersetzen.

Arma 3 - Recherche-Ausflug geht schief: Bohemia-Mitarbeiter wegen "Spionage" verhaftet

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Spiele-Entwicklung ist nicht ungefährlich.
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Auch ArmA-Entwickler Bohemia sammelt seit eh und je Material, um es für aktuelle Entwicklungen nutzen zu können. Doch nicht immer läuft alles glatt. Während eines Recherche-Ausflugs in Griechenland wurden zwei Mitarbeiter des Entwicklers von der Polizei verhaftet.

Ihnen wird Spionage vorgeworfen, denn "erwischt" wurden sie mit Fotos und Videos einer Militäreinrichtung. Tatsächlich fertigten sie das Bildmaterial für ArmA 3 an, welches sich derzeit noch in Entwicklung befindet und auf der griechischen Insel Limnos angesiedelt ist. Nicht bekannt ist, wie sensibel das Bildmaterial tatsächlich ist.

Was nun mit den beiden Mitarbeitern passiert und ob sie vielleicht mit einem blauen Auge davonkommen, ist noch unklar. Bohemia Interactives Chef Marek Spanel bestätigte bereits, dass die Berichte wahr sind und gibt zu verstehen, dass man das Thema lieber nicht in den offiziellen Foren des Unternehmens diskutieren sollte. Zumindest so lange nicht, bis man weitere Details über den Fall erfährt.

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