Zuletzt berichteten wir, dass die in Griechenland inhaftierten Bohemia-Mitarbeiter möglicherweise mit einer Gerichtsverhandlung rechnen müssen - nun schaltete sich Tschechiens Präsident Václav Klaus ein.

Arma 3 - Inhaftierte Mitarbeiter: Tschechiens Präsident verfasst Brief

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Wird das Schicksal der beiden Bohemia-Mitarbeiter doch noch ein Happy End haben?
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Dieser schrieb einen Brief an Griechenlands Staatspräseidenten Karolos Papoulias und erkläre, dass dieser Fall für die tschechische Öffentlichkeit und auch für ihn als Präsidenten sehr heikel sei. Das Schicksal jedes tschechischen Bürgers überall auf der Welt sei wichtig für die Staatsoberhäupter.

Er hege auch keinen Zweifel daran, dass die demokratischen griechischen Behörden diese unglückliche Angelegenheit unvoreingenommen und unabhängig beurteilen werden. Und er selbst wolle sich nicht in ihre Arbeit einmischen.

"Ich möchte Sie, Mr. Präsident, darum bitten, dieser unglücklichen Angelegenheit in Anbetracht unserer exzellenten Beziehungen mit besonderer Aufmerksamkeit zu folgen, damit dies nicht unnötigerweise einen Schatten auf diese Beziehung wirft. Ich gehe fest davon aus, dass unseren beschuldigten Bürgern bei der Suche nach Gerechtigkeit durch die griechischen Behörden alle Rechte eingeräumt werden", heißt es.

Daniel Vávra, welcher unter anderem an Mafia 1 ud Mafia 2 mitarbeitete, rief zu einer Demonstration auf, die in Prag am 26. November stattfinden soll.

Seit über zwei Monaten befinden sich Ivan Buchta und Martin Pezlar von Bohemia Interactive bereits im Gefängnis, nachdem sie während eines Besuchs auf der griechischen Insel Lemnos festgenommen wurden. Ihnen wird Spionage vorgeworfen.

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