Die in Griechenland gefangenen Arma 3-Entwickler müssen sich offenbar auf eine Gerichtsverhandlung einstellen. Berichten einer tschechischen Webseite zufolge wurde ihr Einspruch ebenso abgelehnt wie die Möglichkeit, auf Kaution freizukommen.

Arma 3 - Inhaftierte Mitarbeiter müssen womöglich mit Gerichtsverhandlung rechnen

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Aufgrund eines Streiks in Griechenland hat sich das Verfahren weiter verzögert.
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Seit etwa 70 Tagen befinden sich Ivan Buchta und Martin Pezlar von Bohemia Interactive nun schon im Gefängnis, nachdem sie während eines Besuchs auf der griechischen Insel Lemnos festgenommen wurden. Sie werden der Spionage angeklagt, was bis zu 20 Jahre Haft bedeuten kann.

Die Nachrichten der beiden an ihre Eltern werden zunehmend schlechter. Sie müssten mit über 25 Personen eine Zelle teilen und auf dem Boden schlafen. Dass dem Einspruch nicht stattgegeben wurde, entsetzt nicht nur die Familie, sondern auch den Anwalt, der nun die nächsten Schritte einleiten wird.

Angeblich wanden sich die Eltern zuvor an das Außenministerium und hatten dort bestätigt bekommen, dass dem Einspruch stattgegeben werde und sie auf jeden Fall bald zurückkehren werden. Da dies nicht geschehen ist, versuchen sie jetzt Hilfe vom Präsidenten und Premierminister zu erhalten. Das Ministerium versichert derweil, dass man sich fieberhaft mit dem Fall beschäftige. Es gäbe zudem noch einmal die Möglichkeit, Einspruch einzulegen.

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