Mit dem DLC Scorched Earth werdet ihr in ARK: Survival Evolved in eine ganz andere Welt entführt: In der heißen, staubig-trockenen Wüste müsst ihr ums Überleben kämpfen. Es lauern zahlreiche Gefahren, die nicht allein vom Hungern und Verdursten geprägt sind. Neben den hohen Temperaturen müsst ihr euch auch vor furchteinflößenden Kreaturen in Acht nehmen. In diesem Guide erhaltet ihr Tipps und Tricks, die das Überleben im Scorched Earth erleichtern.

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Ein wenig seltsam ist es schon: ARK: Survival Evolved steckt quasi noch in den Kinderschuhen, weil Early Access, aber dennoch geizen die Macher nicht mit der Herausgabe von neuen Inhalten. Nun ja, die Fans und Spieler soll es nicht stören, denn der DLC Scorched Earth ist eine wahre Fundgrube. Neben 6 neuen Biomen erwarten euch neue Kreaturen und Monster, Geysire, Ruinen und antike Höhlensysteme – da müsst ihr zum Teil schon einige neue Strategien an den Tag legen.

ARK: Survival Evolved - Scorched Earth: Tipps und Tricks zum Überleben in der Wüste

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Die Wüste lebt, das werdet ihr bereits in den ersten Spielminuten von Scorched Earth herausfinden. Mit unseren Tipps überlebt ihr den Start.
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ARK: Survival Evolved – Tipps für den Start bei Scorched Earth: Böses Erwachen

Ihr erwacht in der sengend heißen Hitze einer Wüste...Solltet ihr für Scorched Earth extra einen neuen Charakter erstellen wollen, dann solltet ihr vor dem Start die Option „Show Map Player Location“ aktivieren, denn so könnt ihr euch auf der Insel besser zurechtfinden – Guckt einfach auf die Karte und wisst immer, wo euer Wohnort ist.

Um schneller zu leveln, stellt ihr einfach den „Harvest Amount“ sowie den „XP Multiplier“ höher ein. So erhaltet ihr nicht nur mehr XP (Erfahrungspunkte), sondern auch mehr Ressourcen bei allen Aktionen, die ihr durchführt. An dieser Stelle könnt ihr ebenfalls die Tages- und Nachtzeiten einstellen. Wie auch im realen Leben können die Nächte in der Wüste eisig kalt werden. Darum kann es klug sein, zumindest am Anfang den Regler hier weit nach rechts zu schieben. Die Tageszeit ist ohnehin von Bedeutung. Es ist besser tagsüber bzw. morgens zu spawnen, weil ihr euch dann besser orientieren könnt. Nachts ist es wesentlich riskanter, denn Gegner können plötzlich vor euch stehen, weil ihr sie im Dunkeln nicht so schnell orten könnt.

Was ihr noch machen könnt, ist den Wert „Difficult Level“ (Schwierigkeit) auf 1.0 zu setzen, weil so die Level der Dinos auch niedriger sind und maximal Level 150 haben. Beim Spawnen könnt ihr dann aus 12 Punkten wählen, wo ihr erscheinen wollt. Ihr könnt dabei auch den Schwierigkeitsgrad dieser Gegend sehen. Seid ihr Anfänger, dann empfehlen wir euch

  • South 1
  • South 3
  • Midlands 3
  • Midlands 4

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Die Hitze wird euch fertig machen. Sucht also Schutz im Schatten und sucht euch Wasser.
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Hitze, Durst und Gefahren – Tipps und Tricks zum Überleben in Scorched Earth

In Scorched Earth werdet ihr in die Wüste geschickt, wo ihr Hitze, Sandstürmen und der Suche nach Wasser trotzen müsst, denn ansonsten ist das euer sicherer Tod. Nachfolgend findet ihr nützliche Tipps und Tricks zum Überleben in Scorched Earth:

  • Sandstürme: Diese sind elektronisch geladen und demzufolge können euch die Blitze großen Schaden zufügen. Dadurch sinkt wiederum eure Ausdauer und ihr braucht viel mehr Wasser als normal, um eure Lebensenergie und Stamina aufrechtzuerhalten. Ihr solltet euch abkühlen, andernfalls werdet ihr sterben. Zudem könnt ihr nur noch wenig auf der Karte erkennen, wenn erst einmal ein solcher Sandsturm wütet. Das Gute ist jedoch, dass ihr eine Nachricht erhaltet, kurz bevor der Sandsturm euch erreicht. Ihr habt dann nicht einmal ganz eine Minute Zeit, um euch einen Unterschlupf oder ähnliches zu suchen. Es kann hier hilfreich sein, gleich zu Beginn einen Jerboa zu zähmen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Tierchen, das eine Mischung aus Hase und Fuchs ist. Der Jerboa bellt nämlich, bevor der Sandsturm herannaht.
  • Bis zur Mittagsstund: Keine Angst, es kommen keine in der Sonne glitzernden Vampire auf euch so. Diese Einleitung sollte eine Anspielung darauf sein, dass ihr stets die Tageszeit im Blick haben solltet. Mittags wird euch die Hitze höchstwahrscheinlich grillen und töten. Ihr solltet nicht blind über die Karte rennen, sondern euch stattdessen in erster Linie eine Wasserquelle suchen. In der nachfolgenden Tabelle seht ihr, welche Quellen wir bisher finden konnten:

Wasserquelle

Beschreibung

Brunnen (Water Wells)

Brunnen könnt ihr selber craften. Dafür müsst ihr jedoch mindestens Level 15 erreicht haben. Ihr benötigt dafür unter anderem Zementpaste. Den Brunnen könnt ihr dann über einer Wasserader platzieren und so das Wasser auch speichern.

Cactus

Wie auch im echten Leben, geben natürlich Kakteen Wasser ab, denn dieses speichern sie. Ihr könnt ein Beil benutzen, um an das Wasser heranzukommen.

Jug Bugs

Hierbei handelt es sich um Käfer, die wie auch die Kakteen, in ihrem Körper Wasser einspeichern. Schleicht euch vorsichtig an die Käfer heran und klickt die Taste, die euch angezeigt wird. Nun könnt ihr Wasser trinken. Ihr müsst die Jug Bugs also nicht töten. Sie tanken dann quasi wieder auf und ihr könnt sie später wieder als Wasserquelle verwenden.

Morellatops

Dies ist ein großer Dino, der 750 Einheiten Wasser tragen kann. Als mobile Wasserstation ist er also quasi nur so prädestiniert.

Oasen

Bei einem der 6 Biome in Scorched Earth handelt es sich um eine Oase – nein, es ist keine Fata Morgana – ihr findet hier tatsächlich Seen. Wasser könnt ihr hier also getrost abfüllen und trinken.

Wasseradern (Water Veins)

Findet ihr Steine, die kreisförmig auf dem Boden angeordnet sind, dann seid ihr Glücklichen auf eine Wasserader gestoßen. Ihr könnt aus ihnen zwar kein Wasser abfüllen, aber ihr habt die Möglichkeit, einen Brunnen über ihr aufzustellen.

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Unser Tipp: Ein Brunnen ist die perfekte Wasserquelle, weil hier das Wasser auch gespeichert werden kann.
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Weiter geht es mit den Tipps und Tricks:

  • Statussymbole im Blick behalten: Wer schon einmal die Sims gespielt hat, der weiß, dass man die Bedürfnisse seines Charakter immer im Auge behalten sollte. Vor allem nachts könnte er oder sie erfrieren. Darum braucht ihr in dieser Zeit mehr Essen. Nur so könnt ihr euren Körper mit Energie versorgen und ihn warm halten.
  • Hitzewellen: Am Tage ist die Hitze extrem, was wiederum dafür sorgt, dass eure Hydrierung sehr schnell sinkt. Gleiches gilt für eure Ausdauer. Euer Charakter kann an einer Verbrennung sterben. Ihr braucht in jedem Fall Wasser. Im besten Fall sucht ihr euch außerdem einen schattigen Platz, an dem ihr euch ausruhen könnt.
  • Beeren: Beeren sind jetzt zwar nicht das Nonplusultra, dennoch können sie Leben retten, wenn ihr in einer Notsituation seid, da sie geringfügig Wasser abgeben. Nicht zu empfehlen sind allerdings Stimberries, weil sie zu eurem Schaden dem Körper sogar Wasser entziehen. Auch Narcoberries sind wenig effektiv, da sie kein Wasser an euch abgeben.
  • In die richtigen Attribute investieren: Ihr solltet in jedem Fall das Attribut „Widerstandsfähigkeit“ (Fortitude) ausbauen. Damit seid ihr bestens gerüstet und trotzt den extremen Wettereinflüssen. Überdies wird damit euer Torpor-Wert gesteigert.

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Ein Sandsturm kann euren Tod bedeuten, ihr seht kaum noch die Hand vor euren Augen.
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Tipps zum modebewussten Wüsten-Outfit

Weniger modisch, aber vielmehr praktisch und nützlich sollte euer Wüsten-Outfit sein, das ihr in ARK: Survival Evolved - Scorched Earth tragt, um euch vor Hitze und Kälte zu schützen. Hilfreich sind zum Beispiel die Wüstenschutzbrille und der dazugehörige Hut. Was ihr benötigt, um das Desert-Outfit zu craften und welche Werte die Ausrüstungsgegenstände haben, erfahrt ihr jetzt:

Wüstenschutzbrille:

  • Benötigtes Level: 30
  • Engramm-Punkte: 7
  • Gewicht: 0,65
  • Haltbarkeit: 45
  • Herstellung in: der Schmiede
  • Voraussetzung: Cloth Hat
  • Crafting-Materialien: 3x Siliziumperlen, 3x Seide, 6x Faser, 10x Leder, 10x Kristall
  • Eigenschaften: Die Brille schützt euch ideal vor Hitze- und Kälteeinflüssen. Während eines Sandsturms seid ihr zudem auch nicht mehr so blind. Allerdings kann sie kaum vor Verletzungen schützen.

Wüstenschutz-Handschuhe:

  • Benötigtes Level: 30
  • Engramm-Punkte: 7
  • Gewicht: 0,65
  • Haltbarkeit: 45
  • Herstellung in: der Schmiede
  • Voraussetzung: Cloth Gloves
  • Crafting-Materialien: 4x Faser, 8x Seide, 10x Leder
  • Positives: Beim Tragen der Handschuhe erhaltet ihr +5 Kälteschutz und +25 Hitzeschutz.

Wüstenschutz-Shirt:

  • Benötigtes Level: 25
  • Engramm-Punkte: 4
  • Gewicht: 0,75
  • Haltbarkeit: -
  • Herstellung in: der Schmiede
  • Voraussetzung: Cloth Shirt
  • Crafting-Materialien: 8x Faser, 12x Seide, 20x Leder
  • Positives: Das Shirt speichert sogar etwas Wasser (Water Retetion). Hierbei handelt es sich um eine neue Eigenschaft, die beim Tragen dieses Shirts um +12 gesteigert ist.

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Mit der Wüstenschutzbrille habt ihr besseren Durchblick während eines Sandsturms - Diesen Tipp solltet ihr beherzigen.
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Wüstenschutz-Hose:

  • Benötigtes Level: 25
  • Engramm-Punkte: 5
  • Gewicht: 0,75
  • Haltbarkeit: 45
  • Herstellung in: der Schmiede
  • Voraussetzung: Cloth Pants
  • Crafting-Materialien: 10x Faser, 15x Seide, 25x Leder
  • Positives: Tragt ihr diese Hose, dann erhaltet ihr +8 Kälteschutz und +25 Hitzeschutz.

Wüstenschutz-Schuhe:

  • Benötigtes Level: 30
  • Engramm-Punkte: 7
  • Gewicht: 0,65
  • Haltbarkeit: 45
  • Herstellung in: der Schmiede
  • Voraussetzung: Cloth Boots
  • Crafting-Materialien: 5x Faser, 10x Seide, 12x Leder
  • Positives: Wenn ihr die Schuhe anzieht, dann erhaltet ihr einen erhöhten Kälteschutz von +5 und einen höheren Hitzeschutz von +28.

Seide bekommt ihr übrigens nur auf der neuen Map in Scorched Earth. Wenn ihr euch alle 5 Kleidungsstücke craftet, dann seid ihr auf jeden Fall gut gewappnet, um in Scorched Earth zu überleben und die Wettereinflüsse gut zu überstehen.

Übrigens könnt ihr das komplette Wüsten-Outfit auch in den sogenannten Beacons finden (in den grünen). Hierbei handelt es sich um Kisten, mit denen ihr neue Engrams freischalten könnt und nützliche Ressourcen erhaltet. Hoffentlich helfen euch unsere Tipps zu Scorched Earth, um einen guten Start in dieser Erweiterung von ARK: Survival Evolved hinzulegen.

ARK: Survival Evolved - Scorched Earth: Tipps und Tricks zum Überleben in der Wüste

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Zu den Tipps und Tricks bei Scorched Earth zählt auch, sich vor den noch unbekannten Kreaturen in Acht zu nehmen.
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