Kickstarter stoppte die Kampagne zum geistigen S.T.A.L.K.E.R.-Nachfolger Areal, nachdem dieser und das Studio dahinter häufig kritisiert wurden.

Areal - Kickstarter stoppt Kampagne, Entwickler äußert sich

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Areal sorgte in den vergangenen Wochen für viel Aufsehen und Aufregung.
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Einer der Gründe für das Beenden der Kampagne könnte sein, dass die Macher ihr eigenes Projekt selbst unterstützt haben. Denn schaut man sich die Statistiken dazu auf Kicktraq an, so kamen größere Summen plötzlich wie aus dem Nichts hinzu.

Entwickler West Games gab gegenüber Eurogamer ein Statement ab und meint, dass die Kampagne ohne Vorwarnung abgebrochen wurde. Man könne wegen der Kickstarter-Richtlinien auch keinen Kontakt aufnehmen, um den Grund zu erfahren.

Dabei macht Chef Eugene Kim klar, dass viele Unternehmen ihr Geld basierend auf S.T.A.L.K.E.R. verdienen. Als West Games plötzlich auftauchte, hätten die besagten Unternehmen das Studio als Bedrohung angesehen und versucht, es zu stoppen.

Aufgrund der ukrainischen Abstammung des Studios habe es zudem ständig Anfeindungen von russischen Kickstarter-Accounts gegeben – darunter sollen sogar Todesdrohungen gewesen sein.

Weiterhin schießt Kim gegen jene Webseiten scharf, die die Aussagen der Konkurrenten für voll nahmen und basierend auf diesen Lügen verbreiteten. Es hätte aber auch neutrale und positive Berichterstattungen gegeben.

Das so plötzlich auftauchende Geld soll nach einem Bericht von Vice gekommen sein. Kickstarter habe Angst vor einer Kontroverse gehabt und das Projekt gestoppt. Man erhielt keine Warnung, konnte sich dazu nicht äußern und auch die Unterstützer nicht mehr benachrichtigen.

Kim zufolge sei man der Macher von S.T.A.L.K.E.R. und könne aus Areal ein noch besseres Spiel machen. Dazu benötige man aber die Unterstützung der Fans.

Entsprechend stellte West Games auf der offiziellen Webseite areal.west-games.com eine eigene Crowdfunding-Kampagne online, über die man das Geld einnehmen möchte.

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