Hayao Miyazaki zählt zu den besten Trickfilmzeichnern überhaupt. Und er mag das iPad nicht.

Apple - Masturbation auf dem iPad

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Bekannt für Ghiblistudio-Klassiker wie Mein Nachbar Totoro, hat Miyazaki angegeben, dass er wenig fernsieht, keinen Computer oder gar ein Fax besitzt und nicht mal einen DVD-Player hat. Statt E-Mails schreibt er Briefe. Und er macht wundervolle Filme.

In einem Interview für die Juliausgabe des "Neppuu", eine vom Ghiblistudio veröffentlichte Zeitschrift, hält sich der berühmte Zeichner nicht ein bisschen zurück, wenn er über das iPad diskutiert - oder das was er "Spielmaschienenartiges Ding", dass die Leute "mit seltsamen Gesten streicheln" nennt.

"Für mich ist da kein Gefühl von Bewunderung oder soetwas ähnliches wie Begeisterung," sagte Miyazaki über das iPad. "Es ist ekelhaft. In den Zügen multipliziert sich die Anzahl der Leute, die diese seltsamen masturbationsähnlichen Gesten machen."

Miyazaki merkte ebenfalls an, dass er sich "aufgeregt hat" als erst jeder im Zug anfing Mangas zu lesen und dann später jeder anfing Handys zu benutzen um vermutlich Textnachrichten zu verschicken.

Er mag wie ein exzentrischer Technophob erscheinen, aber er kommt aus einer "Alles was ich brauche ins Bleistift und Papier"-Sichtweise. Das mag alles sein, was er braucht. Immerhin ist er Hayao Miyazaki! Und mit diesen einfachen Werkzeugen, kann er brilliante Dinge erschaffen. Aber nicht jeder ist so talentiert wie Miyazaki.

Das Ghibilstudio, seine Animationsfirma, arbeitet aktuell an einem Nintendo DS und PlayStation 3 Spiel namens "Ni no Kuni". Miyazaki ist nicht direkt an diesen Projekten beteiligt.