Mit dem legendärem iPod verhalf sich Apple anno 2001 zu ungeheurer Popularität. Was viele Experten vorher als Flop prognostizierten entwickelte sich zum beliebtesten Mediaplayer aller Zeiten.

Das schnittige Gerät mit dem einzigartigen Steuerungskonzept gibt es mittlerweile in vielen Varianten, für jeden Geschmack und Bedarf ist was dabei - das neuartige Gadget ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken.

Einer der iPod-Ableger nennt sich schlicht "Shuffle" und richtet sich mit moderater Ausstattung und verhältnismässig günstigem Preis an eine sehr breite Käuferschicht. Doch um das Design des Gerätes tobt seit einiger Zeit ein erbitterter Rechtsstreit zwischen Apple und einem Konkurrentan aus Taiwan, names Luxpro.

Dieser behauptet, Apple habe das Design seines iPod Shuffle bei einem Eigenprodukt abgekupfert, und zog vor Gericht. Die Kalifornier brachten ihrerseits Gegenklage ein, und bekamen in erster Instanz recht. Weil Taiwanesen aber hart im nehmen sind, führte der David aus dem Orient den Kampf weiter, und errang kürzlich einen ersten Sieg: das Bezirksgericht von Shihilin entschied zugunsten der heimischen Firma. Luxpro fordert nun 100 Millionen Dollar Schadensersatz von Apple.

Vor allem der zeitliche Aspekt ist interessant: Der iPod Shuffle erblickte am 11.1. 2005 das Licht der Öffentlichkeit, das ähnliche Produkt der Taiwanesen, getauft "Super Shuffle", wurde im selben Jahr auf der CeBIT das erste Mal präsentiert. Wann die Entwicklung beider Produkte startete, dürfte sich zur Kernfrage entwickeln.

Hier eine Reihe Links zum Thema:
Bericht: ORF Futurezone
Wikipedia: Apple iPod
Luxpro: Vergleich iPod-Super Shuffle