Die Zukunft des Internets ist mobil. Das sagte schon Eric Schmidt, ehemaliger Google-CEO und nun Technologieberater für Barrack Obama. Eine These, die um so deutlicher wird, wenn man sich Apples Zahlen zu den verkauften iOS-Geräten und den Umsätzen im Appstore anschaut, wie sie auf der gestrigen WWDC veröffentlicht wurden.

Apple - AppStore: Bereits 2,5 Milliarden Dollar an App-Entwickler ausgezahlt

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/18Bild 105/1221/122
25 Millionen iPads in 14 Monaten verkauft. Die Zahlen sprechen für den Erfolg, des mobilen Geräts.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

So verkaufte Apple seit dem Start über 200 Milionen iOS-Geräte. Davon allein 25 Millionen iPads innerhalb der 14 monatigen Existenz der Wunderflunder. Seit Start des AppStores wurden dort Umsätze in Höhe von 3,25 Milliarden US-Dollar erzielt. Nach Abzug der 30%, die sich Apple von jedem App-Kauf sichert, wurden also insgesamt ca. 2,5 Milliarden US-Dollar an die vielen Entwickler der Apps für iPhone, iPod Touch oder iPad ausbezahlt. Insgesamt wurden schon über 14 Milliarden Apps heruntergeladen. Dabei gibt es über 225 Millionen aktive iTunes-Accounts, die über Kreditkarte und One-Click-Buy Apps kaufen können.

Die weite Verbreitung der iOS-Geräte wurde ebenfalls deutlich: Über 44 Prozent aller Tablets weltweit sind iPads und über zwei Drittel aller mobilen Browser sind Safari. Ein Grund mehr, weswegen Safari in iOS 5 neue Funktionen bekommt, wie man sie vom Mac schon kennt: So wird neben Tabbed Browsing auch die Reader-Funktion nachgerüstet. Die Tabs sehen genauso aus, wie auch auf dem Mac, das mehr oder weniger umständliche Wechseln zwischen Browserfenstern wird damit überflüssig. Der Reader sorgt dafür, dass der Text eines Artikels als Fließtext angezeigt wird. Dieser kann dann auch direkt gedruckt, per E-Mail verschickt oder über Twitter verbreitet werden.