Autor: Oliver Dombrowski

Kaum ist die Fußball Weltmeisterschaft vorbei, da beginnt auch schon wieder die Bundesliga (oder bald auch T-Com-Liga). Fans des runden Leders mussten sich also nicht lange gedulden. Anstoss-Fans hingegen schon. Die letzte Saison lief für Ascaron nämlich alles andere als gut.

Doch dieses Mal scheint der Ball wieder richtig zu rollen. Vergessen die Zeiten, in denen Anstoss vor lauter Bugs nahezu unspielbar war. Doch kaum ist ein Problem gelöst, taucht sofort das nächste auf. Die teure Bundesliga-Lizenz wurde exklusiv an Electronic Arts verkauft. Kann der einst so beliebte Fußball-Manager trotzdem punkten? Wir sagen JA. Definitiv.

Reinhart Kaltmund oder doch lieber Jochen Jeansmann?
Gleich zu Beginn habt ihr die Wahl: Wollt ihr als kleiner Fisch ins Manager-Geschäft einsteigen oder doch lieber gleich ein Jürgen Klinsmann, pardon, Jochen Jeansmann sein? Überlasst ihr das Training und die Organisation lieber dem Co-Trainer oder nehmt ihr alles selbst in die Hand?

Besonders Neueinsteigern hilft es, dass viele Teile des Manager-Alltags automatisierbar sein. Neben dem Verein könnt ihr auch Alter Ego individualisieren. Durch das Verteilen von Fähigkeitspunkten beeinflusst ihr Verhandlungsgeschick, Autorität und den Blick für Spieler.

Anstoss 2007 - Ascaron weiß doch noch wie's geht: Das neue Anstoss auf dem Weg zur Meisterschaft.

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Auch das bevorzugte Spielsystem, die Fußballphilosophie und vieles mehr lassen sich verändern.

Die passende Ausstattung
Nach den üblichen Verhandlungen zum Saisonstart findet man sich - je nach Vereinswahl - im Sessel oder Klappstuhl wieder. Die Ausstattung des Büros richtet sich nach dem Erfolg eures Vereins.

Erfreulicherweise feiert damit auch das interaktive Büro sein Comeback. Nun dient wieder ein PC als Shortcut für viele wichtige Aufgaben. Der Anrufbeantworter informiert euch über entgangene Anrufe - das eine oder andere Mal finden sich sogar Nachrichten von Spielerfrauen darauf.

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Ansonsten stehen euch Faxgerät, Terminplaner, Personalakten und vieles mehr zur Verfügung. Die mit Abstand "aufregendste" Neuerung an eurem Arbeitsplatz ist der Pin-up-Kalender. Fahrt ihr mit dem Cursor darüber, ertönt ein leises Stöhnen. Während des Spielverlaufs erwarten euch viele hübsche Bilder von sehr attraktiven Damen.

Vieeeeeeelfalt
Das Büro sollte jedoch nur als nette Dreingabe angesehen werden. Die wichtigen Arbeiten erledigt der Nachwuchs-Manager in den zahlreichen Menüs. Hier lassen sich Aufstellung, Taktik, Training, Stadion, Werbepartner und vieles mehr organisieren.

Man erhält Einsicht in die Karrieren jedes einzelnen Spielers. Ist ein Leistungsanstieg zu verzeichnen? Welche Position spielt der Spieler am liebsten? Ist der Star verletzungsgefährdet? Anstoss präsentiert sich wie gewohnt mit unerschöpflichen Statistiken und Daten. Selbst an die schwarze Kasse hat Ascaron gedacht - da wird sich der Fan freuen! Mit dem Organizer werden Freizeit-, Öffentlichkeits- und PR-Veranstaltungen geplant. Ein Manager geht mit seiner Mannschaft Paintball spielen? Natürlich! Nur Vorsicht, dass sich die Mannen nicht zu sehr verletzen.

Auch ein Mannschafts- und Spieler-Editor ist wieder mit an Bord. Mit umfassenden Möglichkeiten ausgestattet, lässt sich hier selbst aus einem Moses Cichone noch ein Christoph Metzelder basteln.

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Image ist alles!
Ein weiteres wichtiges Feature bei der Mannschaftsführung ist das "Renommee". Der nationale- und internationale Ruf des Vereins ist einflussreicher als man zuerst denken mag. Ein guter Ruf kann nämlich eine Menge Arbeit ersparen. Gute Spieler wechseln eher zu einem renommierten Verein als ihre nächste Saison auf dem Bolzplatz eines unbekannten Dorfvereins zu verbringen.

Das Renommee ist von vielen Daktoren abhängig. Gewonnene Titel und gute Tabellenplatzierungen tragen positiv zu eurem Ruf bei, ständiges Verhandeln über den Etat mit dem Vorstand sorgt dagegen schnell für schlechte Schlagzeilen.

Genervte Trainer und brechende Knochen
Ascaron verzichtet diesmal auf den Einsatz einer 3D-Darstellung der Matches. Doch der gewohnt variable und vor allem spannende Textmodus weiß diese Schwäche mit viel Humor vergessen zu machen. ´

Während des Spiels lässt sich durch Änderung der Taktik und Aufstellung die eine oder andere brenzlige Situation noch drehen. Doch diese Umstellung muss den Spielern erst vermittelt werden: Wie im Fernsehen wird einfach lautstark aufs Feld gebrüllt. Die Umsetzung dieser "Brüllerei" sorgt in Anstoss garantiert für einen Lacher, denn hier kann mal als Trainer so richtig die Sau raus lassen.Da werden den eigenen Spielern Taktiken wie "Verdammte Scheiße! Lunge untern Arm jetzt!", "Komm egal jetzt! Blutgrätsche! Und beim Freistoß immer auf die Fresse zielen!" oder "Scheiße! Ey komm, alle umknüppeln!" zugerufen. Wem das noch nicht reicht, darf seinen hochbezahlten und stinkfaulen Kickern auch in der Halbzeit die Hölle heiß machen.

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Tabellenkalkulation?
Bei all den Menüs, Texten und Statistiken sollten schwere Augen nach längerer Spielzeit schon vorprogrammiert sein, doch Ascaron weiß dieses Problem zu umgehen. Angenehm freundliche Grafiken in einem dezenten hellblauen wirken selbst nach stundenlangem Zocken nicht aufdringlich.

Auch die Menüführung ist sehr intuitiv gestaltet. Wer sich nicht mit den umfassenden Statistiken und Zahlen beschäftigen möchte, wird diese erst gar nicht zu sehen bekommen. Nostalgiker freuen sich zudem über alle Teile der Serie ab Anstoss 2 Gold, die dem Spiel zusätzlich beiliegen.

Ebenso kann der neue Multiplayer-Modus auf ganzer Linie überzeugen. Mit bis zu 64 Spielern lässt sich per LAN oder direct IP zusammen um die Meisterschale kämpfen oder gegenseitig Doping-Komitees auf den Hals hetzen. Dies sorgt, neben dem riesigen Editor, für eine unglaubliche Langzeitmotivation.Da werden den eigenen Spielern Taktiken wie "Verdammte Scheiße! Lunge untern Arm jetzt!", "Komm egal jetzt! Blutgrätsche! Und beim Freistoß immer auf die Fresse zielen!" oder "Scheiße! Ey komm, alle umknüppeln!" zugerufen. Wem das noch nicht reicht, darf seinen hochbezahlten und stinkfaulen Kickern auch in der Halbzeit die Hölle heiß machen.

Tabellenkalkulation?
Bei all den Menüs, Texten und Statistiken sollten schwere Augen nach längerer Spielzeit schon vorprogrammiert sein, doch Ascaron weiß dieses Problem zu umgehen. Angenehm freundliche Grafiken in einem dezenten hellblauen wirken selbst nach stundenlangem Zocken nicht aufdringlich.

Auch die Menüführung ist sehr intuitiv gestaltet. Wer sich nicht mit den umfassenden Statistiken und Zahlen beschäftigen möchte, wird diese erst gar nicht zu sehen bekommen. Nostalgiker freuen sich zudem über alle Teile der Serie ab Anstoss 2 Gold, die dem Spiel zusätzlich beiliegen.

Ebenso kann der neue Multiplayer-Modus auf ganzer Linie überzeugen. Mit bis zu 64 Spielern lässt sich per LAN oder direct IP zusammen um die Meisterschale kämpfen oder gegenseitig Doping-Komitees auf den Hals hetzen. Dies sorgt, neben dem riesigen Editor, für eine unglaubliche Langzeitmotivation.