Zu Beginn dieser Kampagne müsst ihr euch entscheiden, ob ihr die Eden Initiative oder Global Trust spielen wollt. Zuerst werden die Missionen der Eden Initiative gelöst und danach die von Global Trust.

Kapitel 3, Mission 1 "Das Eden-Projekt"

Sobald ihr in dem neuen Gebiet ankommt, schlagen Atomraketen ein. Die gesamte Gegend ist verseucht. Ihr müsst nun mit Hilfe der Eden Initiative die Strahlung beseitigen und eine vernünftige Stadt aufbauen, bevor ihr daran denken könnt, F.A.T.H.E.R. zu konfrontieren.

Eure erste Aufgabe besteht daher darin ein Stadtzentrum und 35 Eco-Arbeiterquartiere zu errichten. E.V.E. schlägt euch dazu zwei Punkte auf der großen Insel westlich eurer Startposition vor. Ebenso sollt ihr eine Eisenerz- und eine Kohlemine, eine Eisenschmelze, zwei Werkzeugfabriken und zwei Teeplantagen in Betrieb nehmen. An einfachsten erreicht ihr dies, in dem ihr einfach die sichtbaren verlassenen Gebäude wieder in Betrieb nehmt. Dazu baut ihr einfach ein Dorfzentrum in der Mitte der Häuser und Warenhäuser in der Nähe der Betriebe. Auf diese Weise spart ihr viele Ressourcen.
Da die Arbeiterquartiere wie Kraut und Rüben gebaut sind, empfiehlt es sich, einige von den Häuser abzureißen, um Platz für eine Konzerthalle zu schaffen, die die gesamte Siedlung erreichen kann. Natürlich könnt ihr die abgerissenen Häuser an besseren Stellen wieder aufbauen. Eure Siedler nehmen euch das nicht übel.

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Sobald eure Siedlung soweit eingerichtet ist und über die nötigsten Ressourcen verfügt, bietet Yana Rodriguez euch ihren Geigerzähler an, mit dem ihr die Insel untersuchen und feststellen könnt, wo die Strahlung am gefährlichsten ist. Ladet ihn dazu einfach in euer Kommandoschiff und fahr die beiden Insel an, die Yana euch anzeigt. Aktiviert jeweils in Küstennähe den Geigerzähler. Fertig.

In der nächsten Teilmission müsst ihr Wetterkontrollstationen bauen. Mit den Messdaten des Geigerzählers konnten Yanas Techniker diese in so weit modifizieren, als dass sie die Strahlung aktiv bekämpfen können. Für die Konstruktion der Wetterstationen benötigt ihr Holz, was ihr aus der Produktionskette Baumschule  Sägewerk erhaltet. Nun müsst ihr eure Ökobilanz auf -50 bringen. Da sie bei -150 anfängt, wird das ein wenig dauern.

Mit anderen Worten: Ihr dürft nur die komplette Insel mit Warenposten bepflastern, um euch überall Bauland zu sichern. Jede Wetterstation verbessert das Klima um gerade mal 15 Punkte und ihre Effektivität sinkt, sobald sich ihre recht großen Wirkungsbereiche überlagern. Baut sie daher am besten nah am Wasser, so könnt ihr mehr Stationen auf eure Insel bringen und für eine nachhaltige Verbesserung der Ökologie sorgen. Derselbe Trick funktioniert übrigens auch mit den Windrädern der Ecos.

Nachdem ihr die Insel auf diese Weise wieder „grün“ gemacht habt, findet ihr in eurem Lager das Saatgut „Gemüse“, mit dem ihr eure Insel nun dafür fruchtbar machen könnt. Nachdem ihr etwas davon angebaut habt, müsst ihr eine Tonne Gemüse als Probe zu Yana Rodriguez bringen.

Sie stellt fest, dass das Gemüse immer noch zu stark kontaminiert ist und bittet euch daher die neuartigen Überwachungsstationen auf der Nachbarinsel zu bauen. Dafür benötigt ihr jedoch zunächst 1200 Eco Ingenieure, einen Kalksteinbruch, einen Sandextraktor und eine Glasfabrik.

Um dieses große Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass ihr nicht sofort hinter den Zielen hinterher jagt, sondern euch erstmal um eine vernünftige Infrastruktur eurer Insel bemüht. Mittlerweile dürfte eure Bilanz nämlich im roten Bereich sein. Baut also zusätzliche Quartiere für Einwohner und sorgt dafür, dass diese zufrieden sind. Nur glückliche Bürger bringen Geld in eure Kassen!

Nebenbei könnt ihr schon einmal einige normale Überwachungsstationen auf der zweiten Insel aufbauen, um die dortige Umweltbilanz schon einmal ein wenig zu verbessern. Sobald ihr das getan habt, wird euch spätestens dann aufgefallen sein, dass die zweite Insel über fruchtbaren Boden für den Reisanbau verfügt. Diesen benötigt ihr, um eure Eco-Angestellten zu Ingenieuren weiter zu entwickeln. Natürlich denkt ihr jetzt: Moment! Ich soll doch erstmal die Strahlung verringern, damit das Essen eben NICHT mehr verstrahlt ist. Tja, aber leider werden eure Ecos wohl erstmal mächtig kontaminiertes Essen reinhauen müssen, bevor sie die Strahlung minimieren können. Klingt komisch, ist aber so.

Naja, wenn also eure Angestellten erstmal den verseuchten Fraß zu sich genommen haben, macht sie das so glücklich, dass sie sich zu Ingenieuren weiter entwickeln, vorausgesetzt ihr habt vorher bereits alle anderen Voraussetzungen erfüllt. Spätestens jetzt müsst ihr eure Wohnsiedlung massiv ausbauen und gegebenenfalls ein zweites Dorfzentrum sowie alle sonstigen öffentlichen Einrichtungen aufbauen, damit genügend Ingenieure in eure Stadt kommen. Achtet dabei auf demagogische Gefälle. Eine Stadt kann nicht nur von Ingenieuren betrieben werden, es müssen auch genügend Arbeiter da sein, damit sich Ingenieure überhaupt entwickeln können. Wenn die Anzahl eurer anspruchsvolleren Bürger wächst, achtet bloß darauf, dass ihre Bedürfnisse zu jeder Zeit gestillt sind. Importiert ansonsten die Waren, die ihr nicht in ausreichender Menge herstellen könnt.

Sobald ihr genügend Ingenieure habt und diese auch erstmal zufrieden gestellt sind, könnt ihr auf den Minenplätzen der zweiten Insel die Überwachungsstationen errichten, die die Insel um eine ganze Ecke gesünder machen. Da jede satte 40 Ecopunkte bringt, reichen drei Stationen aus, um die Missionsvorgaben zu erreichen. Wenn das erreicht ist, erhaltet ihr von Yana das Saatgut für Hartweizen, welches ihr unbedingt auf der nun fruchtbar gemachten zweiten Insel aussäen solltet. Es befindet sich in eurem Hauptkontor. Entsockelt es, ladet es auf ein Schiff, bringt es zur Zweitinsel und benutzt es dort. Bringt die erste produzierte Tonne zu Yanas Arche zur Analyse. Gewonnen!

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