Anno 1998 wurde der Grundstein für eine der erfolgreichsten Spiele-Serien aus Deutschland gelegt: Die mittelalterliche Aufbausimulations-Reihe Anno begeistert seitdem in zahlreichen Teilen die Spieler. Nun steht der neue Teil Anno 1404 in den Startlöchern – und es soll alles größer, umfangreicher und besser werden.

Anno 1404 - Die Welt entdecken in unserer Video-VorschauEin weiteres Video

Eine riesige, glaubhafte Metropole

Ubisoft hatte in Hamburg Journalisten zu einer Veranstaltung im orientalischen Ambiente geladen, um Anno 1404 – und den Konsolenableger Anno: Erschaffe eine neue Welt – vorzustellen. Christopher Schmitz, Executive Producer bei Ubisoft und verantwortlich für Anno 1404, präsentierte das kommende Highlight und stellte die wichtigsten Features und Neuheiten vor.

Anno 1404 - Das neue Anno: endlich angespielt

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 21/241/24
Die Welt von Anno wird mit jedem Spiel größer.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Viel Neues gegenüber den bisherigen Vorschauen lässt sich leider nicht berichten; immerhin konnten wir dieses Mal auch selber Hand anlegen und können sagen, dass der Look uns voll und ganz überzeugt hat. Die gründlich überarbeitete Grafik unterstützt nun DirectX10. Eine physikalisch korrekte Stoffsimulation sorgt dafür, dass sich Segel und Zeltplanen realistisch blähen, und auch Rauch und Bäume werden nun von digitalem Wind bewegt.

Noch beeindruckender aber ist das Wasser: Wenn man mit dem Schiff auf Entdeckungsreise in See sticht, tanzt es zwischen den Wellenbergen. Auf der Reise begegnen dem Schiff verschiedene Meeresbewohner, die aus den Fluten auftauchen und die Illusion von Tiefe und Weite erzeugen.

Anno 1404 - Das neue Anno: endlich angespielt

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden3 Bilder
Neu in Anno 1404: die Welt des Orients.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

In den Städten gerät man weiter ins Staunen, hier hat sich die Dimension im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich vergrößert. Schmitz spricht immer wieder von der „riesigen, monumentalen, glaubhaften Metropole“. Deutlich größer als beim Vorgänger soll es zugehen, sowohl was die Kartengröße angeht, als auch was die Anzahl der Bewohner betrifft. Alleine beim Bau des gigantischen Kaiserdoms sind mehr Pixelmenschen zugange als bei Anno 1701 auf einer kompletten Insel. „Glaubhaft“ wird das ganze dadurch, dass die Gebäude nicht mehr wie bisher bei Aufbaustrategiespielen einer strengen Rechtecks-Form unterliegen, sondern zusammenwachsen und so eine verwinkelte, organische Strukturen bilden, wie wir das von mittelalterlichen Städten gewohnt sind.

Okzident meets Orient

Auch bei der Spielzeit wurde einiges nach oben verlagert, was vor allem dem Spiel in späteren Phasen zugute kommen soll. Etwa 15 Stunden kann eine Runde dauern, verspricht Schmitz. Dabei kann der Spieler sich einerseits zurücklehnen und das bunte Treiben in seiner Stadt verfolgen, andererseits gibt es aber immer auch viel für ihn zu tun.

Anno bricht auf zu neuen Ufern und wird sie sicherlich erobern!Ausblick lesen

Nach wie vor haben die Bewohner nämlich die verschiedensten Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Sie verlangen etwa nach Nahrung oder Kleidung, und wenn man ihnen die Versorgung damit ermöglicht, steigen sie auf und verändern dabei ihre Ansprüche. Bauern sind eben einfacher bei Laune zu halten als Patrizier. Etliche neue und alte Gebäude helfen bei der Ressourcengewinnung oder -Verarbeitung, um alle treuen Untertanen glücklich zu machen. Mehr als 130 Gebäude insgesamt wird es geben, beispielsweise einen Most-Hof oder die Hanf-Plantage.

Anno 1404 - Das neue Anno: endlich angespielt

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 21/241/24
Markenzeichen des neuen Anno: gigantische Metropolen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Nicht alle Bedürfnisse lassen sich jedoch so ohne weiteres aus eigener Kraft befriedigen. Wenn es den Adligen beispielsweise nach Mandeln gelüstet, so wachsen diese eben nicht auf den Hanf-Plantagen. Man muss also eine andere Quelle auftun, und die liegt im Süden: Erstmals in der Anno-Reihe gibt es eine komplett neue Kultur zu entdecken, den Orient. Hier herrschen runde Formen und helle Farben, der Basar ist reich geschmückt und kleine Zwiebeltürmchen glänzen in der Sonne.

Vom Prinzip funktioniert der Orient ähnlich wie der gewohnte Okzident, allerdings gibt es andere Gebäude und Ressourcen sowie andere Zivilisationsstufen. Durch Handel kommt man an die Errungenschaften des Morgenlands, und im späteren Spiel kann man dann die Kultur adaptieren und selber seine Stadt um orientalische Gebäude erweitern oder sogar ganz eigene Städte bauen – und sich seine Mandeln selber anbauen.