Macht „Kampf der Götter“ also alles richtig, was ein konservatives Adventure heutzutage richtig machen kann? Leider nicht ganz. Denn eine schon in den Vorgängern aufgefallene Schwäche konnte Deck 13 auch im dritten PC-Titel um Assil nicht beseitigen: die hakelige Kameraführung. Immer wieder verdeckt die Kamera durch automatische Drehungen oder Zooms wichtige Objekte oder Ausgänge. Dies lässt sich zwar leicht durch Bewegen von Assil oder Thara beheben, nervig ist es trotzdem.
Auch die nordische Gottheit Thor hat es in den Kampf der Götter geschafft und treibt Schabernack mit Assil.Zudem sind einige Gegenstände leider nicht groß genug als Interaktionsfläche markiert, so dass man gerade bei Benutzung der Einblendtaste erst ein wenig suchen muss, wo man denn nun hin klicken soll. Zwar sind dies Kleinigkeiten, die den Spielfluss nur geringfügig stören, wahrnehmen tut man die Störung dann aber doch.
Ansonsten hat es Deck 13 jedoch geschafft ein solides Point&Click-Adventure zu kreieren, das mit seinem abgedrehten Humor in bester Tradition der altehrwürdigen LucasArts-Spiele steht. Die erneut kurze Spielzeit von unter zehn Stunden wird durch den geringen Preis von weniger als 30 € wieder gut gemacht.
von bhv Software, Deck13 InteractiveGenre: AdventurePC: 2007Offizielle WebseiteFreigegeben ab 0 Jahren
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