Ankh (PC Review)
von Thomas Bayer
Das waren noch Zeiten, als wir Indiana "Indy" Jones und Guybrush Threepwood über den Bildschirm scheuchten. Unvergessen sind die Schimpf-Fecht-Duelle des Anti-Piraten Guybrush und seine Jagd auf den Oberbösewicht Le Chuck.
Mit mächtig schwarzem Humor und massenhaft skurillen Charakteren wissen diese Klassiker selbst heute noch zu begeistern. Vorausgesetzt, man kann über die gnadenlos veraltete Optik hinwegsehen. Ähnlich hochkarätige Adventures waren in den letzten Jahren leider Mangelware. Besonders Vertreter mit dem nötigen Schuss Selbstironie suchten Fans vergeblich.
Deutsche Qualitätsarbeit
Dass die Rettung nun ausgerechnet aus Deutschland kommt, ist ebenso unerwartet wie erfreulich. Deck 13 beglückt uns mit Ankh, der Geschichte um den jungen Assil. Der lebt im alten Ägypten und hat ein dickes Problem: Nach einer nächtlichen Party in der Grabkammer einer Pyramide trägt er einen Todesfluch mit sich spazieren, der sich ständig ausbreitet. Besonderes Pech: Um die Macht des Ankh, das er seitdem an einer Kette trägt, weiß er nichts.
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