Auf den iOS-Geräten kosten die 'Angry Birds'-Spiele 79 Cent, auf Android-Geräten und Facebook können sie sogar kostenlos gespielt werden. Das ist ein Teil des Erfolges der Reihe, wie Geschäftsführer Mikael Hed durchblicken lässt und versucht, an andere Unternehmen zu appellieren.

Angry Birds - Rovio: Spieler sind keine laufenden Geldbörsen

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Angry Birds ist in der Anschaffung günstig - Rovio schlägt eine solche Richtung auch anderen Unternehmen vor.
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Man müsse aufhören, die Spieler als Geldbringer bzw. als "laufende Geldbörsen" anzusehen. Er ist der Ansicht, dass sich viele Unternehmen mehr auf das Geldverdienen konzentrieren, statt auf das, was die Spieler wirklich wollen.

Dass selbst mit den Kleinbeträgen ordentlich Gewinne eingefahren werden können, zeigt Rovio ja bereits. Dass dazu aber auch das richtige Spiel gehört, dürfte ebenso klar sein. Im letzten Jahr verkündete der Entwickler stolz die magische 500 Millionen Downloadsmarke, die Angry Birds zu diesem Zeitpunkt geknackt hat.

Auch äußerte sich Rovio erst kürzlich zum Thema Raubkopien und meinte, dass sie nicht immer als schlecht angesehen werden sollten. Immerhin würden die Raubkopierer bzw. eben jene Spieler auch Fan des jeweiligen Spieles und des Unternehmens werden. Und Fans seien wichtig - sie seien die Grundlage dafür, dass ein Studio Erfolg hat.

Rovio könne sich übrigens keinen Verkauf der Marke Angry Birds vorstellen, auch wenn sie einige Angebote in der Vergangenheit bekommen haben. Aktuell arbeiten sie an einem weiteren 'Angry Birds'-Ableger und einer neuen Marke.

Angry Birds - NASA Trailer

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