Rovio-Chef Mikael Hed ist der Meinung, dass Piraterie von gewissen Gesichtspunkten aus betrachtet gar nicht mal so schlecht für das Geschäft ist. Und damit steht er in der Branche nicht alleine da, auch wenn die Zahl dieser Unternehmen eher gering ist.

Angry Birds - Rovio: Piraterie ist nicht immer schlecht

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Angry Birds ist eines der erfolgreichsten Spiele weltweit
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Auf der Midem-Konferenz in Canne sprach er über Pirtaterie und meinte, dass Piraterie letztendlich sogar gut für das Geschäft sein könnte. Nicht unbedingt finanziell gesehen, allerdings würden sich die betroffenen Spiele so mehr verbreiten und es werde über die Produkte geredet.

Dabei könne man vor allem von der Musikindustrie lernen - nämlich nicht auf jene Dinge zu setzen, die sie für die Bekämpfung der Piraterie unternommen hat. Außerdem habe Rovio eine ganz wichtige Sache von der Musikindustrie gelernt: Aufgehört, die Kunden als Nutzer zu sehen. Stattdessen betrachte man die Spieler als Fans. Heute rede man darüber, wie viele Fans man habe.

Sollte man diese Fangemeinde verlieren, dann wäre auch das Geschäft ruiniert. Wächst hingegen die Fangemeinde, dann sei das wiederum gut für das Geschäft.

Angry Birds wurde über eine halbe Million Mal heruntergeladen und ist inzwischen auf nahezu fast allen aktuellen Spieleplattformen erhältlich.

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