Es ist furchtbar unheimlich in der ewigen Dunkelheit, aber zum Glück gibt es die „Amnesia: A Machine for Pigs“-Komplettlösung. Diese nimmt euch mit auf die atmosphärische Reise durch alte Gemäuer, Keller und versiffte Fabrikanlagen. Alle Rätsel, die euch auf dem Weg begegnen, werden gelöst, alle Gegner und Gefahren umgangen. Viel Spaß beim Gruseln.

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A Machine for Pigs ist im Vergleich mit seinem Vorgänger The Dark Descent weniger gefährlich und weniger aufs blanke Überleben ausgelegt. Ihr müsst nicht mehr jederzeit fürchten, von einem euch verfolgenden Monster zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Das heißt jedoch nicht, dass die Reise durch finstere Flure und dreckige Anlagen ein Kinderspiel wäre, im Gegenteil.

Euch erwarten neue, andersartige Gefahren, Rätsel, Stellen, an denen man seine Umgebung genau in Augenschein nehmen und absuchen muss, wenn man weiterkommen will. Zu Anfang einige Tipps und Hinweise für den Einstieg, unterhalb in der Navigation findet ihr sämtliche Abschnitte des Spiels.

Allgemeine Hinweise

1. Nutzt eure Laterne. So blöd das klingt, aber sie ist das Wertvollste, was ihr in dieser Finsternis habt. Im Gegensatz zum Vorgänger Amnesia: The Dark Descent braucht ihr keine Zunderbüchsen mehr zu suchen. Die Laterne brennt ewig und drei Tage, darum müsst ihr euch keine Sorgen mehr machen.

2. Dennoch solltet ihr wissen, wann man den Lichtschein besser abstellt: immer dann nämlich, wenn ihr Gegner seht und nicht wollt, dass sie euch bemerken. Es gibt keine Garantie dafür, dass das immer klappt, oft nehmen Feine die Witterung auf, und sobald das geschehen ist, hilft euch auch das Abschalten nicht mehr. Allerdings solltet ihr es wenigstens ausprobieren, wollt ihr den Horror mit heiler Haut überstehen.

3. Und wenn es doch mal schiefgeht? Dann keine Panik, ihr werdet meist, nachdem euch ein Gegner zu Brei geschlagen hat, an einer wenige Meter entfernten Stelle wieder abgesetzt und könnt es noch einmal probieren. A Machine for Pigs ist nicht so sehr frustrierend, dass man verzweifelt ins Pad oder die Tastatur beißt.

4. Pad? Ja, im Gegensatz zum Vorgänger könnt ihr das neue Spiel auch mit einem Gamepad wunderbar steuern und es von der Couch aus genießen. Da langwieriges Gefummel im Inventar kein Thema mehr ist und das Spiel merklich entschlackt wurde, kann man diese Variante nur empfehlen.

5. Lasst es ruhig angehen. A Machine for Pigs ist ein Spiel, das behutsam erlebt werden will. Es bringt euch nichts, durch die Abschnitte zu hetzen. Zum einen natürlich, weil ihr so einen Großteil der guten Soundkulisse verpassen würdet, zum anderen, weil ihr Hinweise zum Lösen der Rätsel verpassen könntet. Wer sich die Umgebung genau ansieht und in jede Ecke sieht, hat wesentlich mehr vom Spiel, seiner Atmosphäre und Geschichte.

6. Solltet ihr doch mal feststecken, dann nutzt das persönliche, ständig aktualisierte Tagebuch: Regelmäßig bemerkt ihr unten rechts ein kleines eingeblendetes Buchsymbol, das euch auf einen neuen Eintrag hinweist. Der Hauptcharakter notiert hier in Kurzform, was seine Ziele sind und wie man diese erreichen könnte. Meist sind das nur vage Andeutungen, aber besser als nichts. Und oftmals genügt das auch bereits.

7. Genau wie in The Dark Descent findet ihr hinterlassene Dokumente, mit denen sich die Hintergrundgeschichte besser nachvollziehen lässt. Nehmt euch ruhig die Zeit, nach ihnen zu suchen und sie vollständig zu lesen.

8. Und wo sucht man am besten? Überall. Auf Schreibtischen, in Schubladen von Schränken oder Arbeitsplätzen, in Ecken. Beachtet, dass ihr immer dort, wo der Cursor zu einem Handsymbol wird, mit der Umgebung interagieren könnt. So lassen sich beispielsweise Objekte verschieben, Schubladen und Türen öffnen, Hebel ziehen, tragbare Gegenstände hochheben und sie irgendwo einsetzen.

9. Keine Angst vor der Dunkelheit. Ein blöder Tipp in einem Spiel, das fast in kompletter Finsternis spielt, schon klar. Aber wirklich: Die verstörenden Effektes des Dem-Wahnsinn-Verfallens aus dem Vorgänger gibt es nicht mehr, ihr könnt bequem in enge Schächte kriechen, ohne Angst um den Hauptcharakter haben zu müssen. Auch sonst ist das Spiel merklich harmloser als sein Vorgänger, obwohl es immer noch bedrohlich inszeniert ist.

Ansonsten gibt es nicht so viel zu beachten. A Machine for Pigs ist reines Erleben aus der Ego-Perspektive, das Wahrnehmen der unmittelbaren Umgebung um euch herum, so beängstigend sie auch sein mag. Also dreht das Licht runter, setzt Kopfhörer auf und wagt euch in die unheimliche Finsternis.

Inhaltsverzeichnis:

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