Fast ein Jahrzehnt lang war der Commodore Amiga eines der weitverbreitesten PC-Systeme überhaupt. 1987 wurde mit dem Amiga 500 ein erstes Modell vorgestellt, das für Privatanwender mit einem kleineren Geldbeutel gedacht war.

Er verfügte nicht nur über beeindruckende Multimediafähigkeiten und ein präemptives Multitasking-Betriebssystem, er wurde auch zur beliebten Spielemaschine. Nun will das italienische Unternehmen Acube mit dem AmigaOne 500 einen geistigen Nachfolger auf den Markt bringen.

Erhältlich sein soll er bereits ab dem 26. September. In dem eher unscheinbaren Gehäuse steckt natürlich keine alte, aber auch keine allzu neue Technik - zum Einsatz kommen ein Sam460ex-Mainboard mit 1,15-GHz-PowerPC-CPU (Applied Micro PowerPC 460EX), 2 GByte Arbeitsspeicher, eine 500 GByte SATA-Festplatte und ein DVD-Brenner. Ebenfalls mit dabei sind 'USB 2.0'-Schnittstellen sowie Gigabit-Ethernet.

Wem die Onboard-Grafik nicht ausreicht, kann eine Radeon 4650 mit 1 GByte Grafikspeicher dazukaufen. Zudem lässt sich die Hardware optional noch mit einer Kingston-SDD mit 64 oder 128 GByte aufrüsten.

Immerhin gibt es dann doch etwas Nostalgie: vorinstalliert sein wird nicht etwa Windows oder Linux, sondern Hyperions AmigaOS 4.1. Zusätzlich liegen dem AmigaOne 500 noch eine AmigaOne-Maus und Amiga-Aufkleber für Tastaturen bei.

Preislich liegt der Rechner auf einem etwas überteuerten Level - mit Onboard-Grafik und Festplatte kostet der AmigaOne 500 878 Euro + Mehrwertsteuer bzw. letztendlich 1062.38 Euro.