Einen klassischen Frühstart legte die Mozilla Foundation letzten Abend hin. Nach den kurz hintereinander veröffentlichten Release Candidates 2 und 3 gelangte bereits gestern die finale Version 2.0 des Open-Source Browsers Firefox an die Öffentlichkeit. Vor wenigen Minuten erfolgte nun der offizielle Release.

Mit zahlreichen Änderungen und Neuerungen will man weiter Marktanteile auf Microsoft's Internet Explorer gutmachen, dessen Version 7 erst vor wenigen Tagen erschien. Während man den IE aber derzeit nur als englische Version bekommt (übersetzte Versionen wurden für den November angekündigt), gibt es den Firefox 2.0 "ab Werk" in 38 Sprachen für drei Plattformen (Windows, Linux, Mac OS).

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen unter anderem ein verbessertes Tabhandling über eigene Schließknöpfe und eine Dropdown-Übersicht, eine "Session Saver" Funktion, die geöffnete Seiten im Falle eines Absturzes speichert sowie ein Anti-Phisching Feature.