Wie das Magazin Spiegel Online berichtet, wirkt sich das Spielen am Computer negativ auf die Schulnoten aus. Demzufolge haben die beiden Bildungsexperten Ludger Wößmann und Thomas Fuchs vom Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) aus München herausgefunden, dass übermäßige Nutzung von PCs den schulischen Leistungen abträglich ist, was sie vor allem aufs Zocken zurückführen. Damit treten sie den Ergebnissen der Pisa-Studie entgegen, die den Schülern mit einem Zugang zum Computer bessere Leistungen zubilligte. Dies könne jedoch nur der Fall sein, wenn der Computer nicht öfter als einmal pro Woche benutzt würde, so die Forscher.

Weiter äußerten sie: "Wir konnten sehen, dass ein Computer zu Hause den Schüler vom Lernen mehr ablenkt als fördert", so Fuchs. Auf den Punkt gebracht heißt das: "Je mehr Computernutzung, desto dümmer sind die Schüler, wenn sie aus vergleichbaren Verhältnissen stammen."