Die US-Anwaltskanzlei Edelson LLC reichte am Montag im Auftrag Klage gegen Gearbox und SEGA wegen irreführender Werbung bei Aliens: Colonial Marines ein.

Aliens: Colonial Marines - SEGA und Gearbox wegen irreführender Werbung verklagt

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Weitere Klagen dürften sicher in Zukunft folgen.
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Der Grund dürfte klar sein: das finale Produkt entspreche nicht dem in der Werbung bzw. dem in den gezeigten Trailern, während die Macher immer wieder darauf hinwiesen, dass so das Spiel letztendlich aussehe.

Zudem wird in der Anklageschrift auch das Presse-Embargo genannt, das erst am Releasetag erlosch und somit die Reviews viel zu spät ans Tageslicht kamen, um die Spieler zu warnen. Entsprechend wird nun Schadensersatz gefordert.

Die Kanzlei nahm nach eigenen Aussagen den Fall deshalb an, weil sich die Spielebranche nicht von anderen in dem Punkt unterscheide. Wenn Firmen wie SEGA und Gearbox etwas versprechen und es schließlich nicht einhalten können, müssen sie laut Edelson LLC zur Rechenschaft gezogen werden.

Bereits kurz nach dem Release von Aliens: Colonial Marines machte SEGA deutlich, Klage gegen Gearbox einreichen zu wollen. Anscheinend hat sich diesbezüglich noch nichts getan.

Die Frage ist, ob die Klage überhaupt fruchten wird, da die Entwickler bereits mit Patches mehr oder weniger nachgeholfen haben und geschönte Demos sowie Trailers in der Branche gar nicht unüblich sind.

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