Inzwischen haben sich SEGA und Gearbox kurz zu der Klage bezüglich Aliens: Colonial Marines geäußert, die am Montag von der US-Anwaltskanzlei Edelson LLC eingereicht wurde.

Aliens: Colonial Marines - Nach Klage wegen irreführender Werbung: SEGA und Gearbox äußern sich

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 97/1001/100
SEGA und Gearbox sind der Meinung, dass diese Klage wertlos ist und es für diese keine Grundlage gebe.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Laut SEGA könne man Details zu dem laufenden Verfahren zwar nicht kommunizieren, doch man sei zuversichtlich, dass es für die Klage keine Grundlage gebe. Außerdem werde man sich allen Mitteln verteidigen.

Gearbox hingegen bezeichnet den Versuch, eine Sammelklage auf Basis einer Demo [bzw. Trailer] durchzuboxen, als wertlos. Man werde das Spiel weiterhin unterstützen und auch das Recht von Personen aus dem Entertainment-Bereich verteidigen, in Entwicklung befindliche Werke zeigen zu können, ohne eine ungerechtfertigte Klage befürchten zu müssen.

Klage wurde deshalb eingereicht, da das finale Produkt nicht dem in der Werbung bzw. den gezeigten Trailern entspreche. Zudem hätten die Entwickler immer wieder darauf hingewiesen, dass das Spiel genau so aussehe wie in dem gezeigten Material.

Aber auch das Presse-Embargo wurde in der Anklageschrift genannt, weil dieses viel zu spät erlosch und die Reviews damit die Kunden nicht rechtzeitig informieren bzw. warnen konnten.

Für Edelson LLC ist klar, dass Gearbox und SEGA zur Rechenschaft gezogen werden müssen, da sie etwas versprochen haben, was sie nicht einhalten konnten.

Aliens: Colonial Marines ist für PC, PS3, Wii U und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.