Dass Aliens: Colonial Marines leider nicht der erhoffte Hit geworden ist, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Spielerisch und Grafisch eine absolute Nullnummer, schoben sich die Verantwortlichen gegenseitig den schwarzen Peter zu. Nun meldet sich Schauspieler Michael Biehn zu Wort und plauderte aus dem Nähkästchen.

Aliens: Colonial Marines - Michael Biehn empfand die Arbeiten an Aliens: CM als leidenschaftslos

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Biehn war von Anfang an klar, dass dies kein Hit werden könne
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In einem Interview mit dem Game Informer gab Schauspieler Michael Biehn, der vor kurzem als Synchronsprecher bei gleich zwei großen Spieletiteln dabei war, einen Einblick hinter die Kulissen jener Titel.

So wurde er als Sergeant Rex Colt für den 'Far Cry 3'-DLC Blood Dragon und als Corporal Hicks für Aliens: Colonial Marines engagiert.

Während Biehn die Zusammenarbeit an Blood Dragon mit Ubisoft Montreals Creative Director Dean Evans als positiv bezeichnet, hat er für Aliens: Colonial Marines weniger positive Worte übrig.

Evans sei einfach eine "interessante und kreative Persönlichkeit", die viel Leidenschaft zeige. Bei Aliens: Colonial Marines habe Biehn dagegen "nicht wirklich Spaß gehabt".

"Es schien irgendwie leidenschaftslos," so Biehn. "Ich denke, sowohl in Filmen, im Fernsehen als auch in der Spielewelt trifft man auf Leute, die wirklich, wirklich voller Leidenschaft sind, und dann auch auf Leute, die einfach nur einem Ablauf folgen. Sie glauben, nur weil sie einen Markennamen besitzen, werden sie einen Spiele- oder Filmhit landen. genau das war die Situation bei Aliens: Colonial Marines."

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