Entwickler Gearbox reichte ein Gesuch zur Klage rund um Aliens: Colonial Marines ein und erhofft sich dadurch, aus dieser gestrichen zu werden

Aliens: Colonial Marines - Gearbox reagiert auf Klage

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Aliens: Colonial Marines sah auf Bildern und in Videos vorab besser als das finale Spiel aus.
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Im vergangenen Jahr verklagte die Anwaltskanzlei Edelson LLC sowohl SEGA als auch Gearbox, da sie die Kunden bezüglich Aliens: Colonial Marines getäuscht hätten. Es wurden beispielsweise Gameplay-Videos gezeigt, die deutlich besser als das finale Spiel aussahen.

Laut Gearbox steckte man Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Spiels, das nur eine Auftragsarbeit darstellte und bei der man selbst keinen Einfluss auf die Vermarktung hatte.

Während der Entwicklung habe SEGA jeden Meilenstein abgesegnet, wobei man für das Erreichen eines solchen Geld erhalten habe. Die Meilensteine wurden schon zeitig festgelegt und das Ganze hätte nichts mit der Zahl der verkauften Einheiten zu tun.

Von SEGA selbst habe man ansonsten kein Geld weiter gesehen. Auch keine Bonuszahlen durch Verkäufe wurden getätigt und man habe die in das Spiel gesteckten "Millionen Dollar" bis heute nicht zurückerhalten.

Aliens: Colonial Marines wurde mit der Unreal Engine entwickelt – während der Produktion sei keine andere Engine genutzt worden. Entsprechend werden die Anschuldigungen zurückgewiesen, dass für das vorab gezeigte Material eine ganz andere und von Gearbox speziell dafür entwickelte Engine zum Einsatz kam.

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