Leichen säumen den Weg. Verängstigte Überlebende kauern in Ecken und ertrinken in ihren eigenen Tränen und ihrem getrockneten Blut. Der Teufel kriecht durch die Lüftungsschächte der alten Raumstation und nur das Licht der Sterne erhellt den dunklen Gang. Viele haben heute begriffen: Im Weltall hören dich in Wirklichkeit viele schreien... Es kommt nur niemand zur Hilfe. Du stirbst allein. Der Horror greift um sich, der Tod lauert in den Schatten... Was mich herzlich wenig stört, weil ich in einem Spind stehe. Hier lebe ich jetzt und ernähre mich von Kondenswasser und Brotkrümeln.

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Der Horror sabbert schleimig

Was soll daran gruselig sein, wenn einhundert Abkömmlinge der berühmt-berüchtigten Alien-Rasse auf den Helden zustürmen und von einem Maschinengewehr niedergemäht werden? Wo ist der Horror des ersten Films hin, wenn in den dunklen Schatten nicht der perfekte Killer lauert, sondern nur eine weitere Kerbe im Waffengriff? Was ist eigentlich aus unserem Alien geworden? Nur noch eine Pappfigur auf dem Jahrmarkt, um Kinder zu erschrecken und verliebte Frauen kichernd in die Arme ihrer „Beschützer“ sinken zu lassen?

Nein, damit muss Schluss sein. Wir wollen wieder den Serienkiller der Sterne. Den überlegenden Organismus, bei dessen Begegnung eine Menge Blut fließt, Schreie verstummen und Kinder zu Waisen werden. Es ist Zeit, wieder schlotternd in den Schatten zu kauern und alle Gebete aufzusagen, an die man sich erinnern kann. Es ist Zeit, dass das Alien wieder tödlich wird. Es ist Zeit für „Alien: Isolation“.

Alien: Isolation - Die Heldin, die in einem Schrank lebte...

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"Alien: Isolation" erscheint am 7.10.2014 für fast alle gängigen Plattformen.
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Amnesia im Weltall

Hätte Amanda Ripley, die Tochter der berühmten Ellen Ripley, Ahnung von Horrorfilmen und der Gänsehaut, die nur der sensible Todeswunsch derer hervorbringt, die sich wissend in eine Situation begeben, die jeglichem Wunsch zu Überleben widerspricht, wohl wissend, dass sie wahrscheinlich nicht zurückkehren werden... Sie hätte sich die Sache mit der Suche nach ihrer Mutter vielleicht noch einmal überlegt.

Da sie davon jedoch absolut nichts weiß, es in der Welt von „Alien“ scheinbar keine Horrorfilme gibt und sie ihre Mutter verzweifelt und schon seit Jahren sucht, bricht sie ins Unbekannte auf. Zusammen mit einer kleinen Crew aus Leuten, die allesamt für die Firma Weyland-Yutani arbeiten, fliegt sie zu einer abgelegenen Raumstation, wo man angeblich den Flugschreiber der Nostromo aufbewahrt. Dem Erztransporter, auf dem ihre Mutter gearbeitet hat. Der eines Tages verschwunden ist, fragende Gesichter und unerzählte Geschichten zurückließ.

Packshot zu Alien: IsolationAlien: IsolationErschienen für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

Doch mit dem Flugschreiber kam auch noch ein zweites Paket auf die Raumstation. Eine Person, die wahrscheinlich schreckliche Dinge erlebt hat. Über Magenschmerzen klagte. Höllische Qualen erlitten hat. Und etwas in die Welt setzte, das schlimmer ist als alle Gruselgeschichten dieser Welt zusammen und tödlicher, als der Sensenmann persönlich. Die Raumstation, auf der Amanda eintrifft, ist ein metallener Sarg. Eure Mission: ein Himmelfahrtskommando.

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Wenn ihr das hier seht, seid ihr so gut wie tot. Nein. Eigentlich seid ihr dann bereits tot...
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Du guckst nach und ich warte unter diesem Tisch. Danke.

„Alien: Isolation“ ähnelt zum größten Teil dem berühmten Survival-Horror-Game „Amnesia“. Ihr löst Rätsel, erfahrt mehr über die Ereignisse, die vor und während eures Besuchs auf der Raumstation stattfanden und vor allem: ihr versteckt euch, um nicht zu sterben.

In vielen Bereichen des Spiels ist ein Rumpeln und ein Poltern zu vernehmen. Und nein. Das ist nicht der lustige, dicke, alte Mann, der gerade auf eurem Dach landet und gleich den Schornstein runtergesaust kommt... Das ist ein Killer, der sich seinen Weg bahnt und auf das kleinste Geräusch achtet.

Gruseliger Survival-Horrorschocker mit einigen Ecken und Kanten. Aber auch dem Geist des Original-Films.Fazit lesen

Die einzige Chance zu überleben besteht darin, nicht gesehen und nicht gehört zu werden. Ihr seid ganze Abschnitte damit beschäftigt, unter Tischen, in Spinden, Schränken und Lüftungsschächten abzuhängen, wie ein Schlosshund im kalten Winter zu bibbern und zu hoffen, dass es bald vorbei sein wird. Wenn euch das Alien erwischt... Ist es vorbei. Aber nicht so, wie ihr gehofft habt.

Die Speicherpunkte, die in „Alien: Isolation“ aus Notruftelefonen bestehen, sind rar gesät und zwischen ihnen liegen oft Welten. Das ist sowohl ein Pro-, als auch ein Contrapunkt. Denn es scheint derbe unfair zu sein, durch eine kleine Unaufmerksamkeit zu sterben und dreißig Minuten Spielzeit nachholen zu müssen... Aber es ist auch erfrischend passend. Denn wer sich jetzt keine Mühe gibt am Leben zu bleiben und das Alien mit jeder Faser seines Körpers fürchtet, der ist nicht wirklich bei der Sache.

Schleim. Sabber. Tod.

Im Großen und Ganzen ist das Gameplay in „Alien: Isolation“ ziemlich … Nun, ja. Eingeschränkt. Ihr lauft. Ihr glotzt auf euren Bewegungsmelder. Ihr versteckt euch. Ihr öffnet Türen, schleicht durch Lüftungsschächte und bastelt aus Blaupausen und Schrott nützliche Gegenstände, um am Leben zu bleiben. Ihr durchsucht Terminals nach Informationen. Sammelt mehr Schrott. Schleicht. Öffnet neue Türen. Schleicht durch andere Räume.

Das ist natürlich alles andere als das Gelbe vom Ei. Es wird auf Dauer etwas eintönig und die Frage kommt auf: was tue ich hier eigentlich? Die Antwort ist so ernüchternd wie wahr: ihr bleibt am Leben. Wenn die Entscheidungen, die Ripley und ihre Begleiter treffen auch oft etwas merkwürdig anmuten. Wenn die Wendungen, die die Geschichte nimmt teilweise sehr schwierig nachzuvollziehen sind... So ist das Gesamtpaket doch genau das, was es sein will.

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Der Bewegungsmelder ist euer bester Freund. Auch, wenn er euch in Angst und Schrecken versetzen kann.
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Ihr seid eine Technikerin, die mit einem überlegenden, scheinbar unsterblichen Killer auf einem fliegenden Sarg eingesperrt wurde. Und ihr versucht zu überleben. Und dafür muss man nun mal schleichen. Sich verstecken. Türen öffnen. Durch Schächte kriechen. Terminals durchsuchen. Das mag eintönig wirken, doch wer in der Lage ist, sich in die Figur und ihre Situation hineinzuversetzen, der wird es verstehen. Der wird mehr Angst haben. Und der wird mehr Spaß haben.

Der perfekte Killer

Kernelement des Spiels ist natürlich das Alien, welches auf der Station herumschleicht und Jagd auf jeden macht, der dumm genug ist, Geräusche von sich zu geben. Das Vieh ist dabei so genial, wie teilweise auch daneben. Warum genial? Die Bewegungen. Die Art, wie es durch die Gänge schleicht und auf jedes Geräusch und jeden Sichtkontakt aus dem peripheren Sichtfeld reagiert. Die Bedrohung die von diesem Wesen ausgeht. Die Angst, die einem in den Knochen sitzt, wenn man sein Versteck verlässt, wie gebannt auf den Bewegungsmelder starrt und hofft, schnell wieder ein Loch zum verkriechen zu finden.

Das Gesamtpaket des Alien ist erstmal fantastisch. Es ist gruselig. Allgegenwärtig. Und man beginnt, dieses Ding in jedem neuen Abschnitt zu begrüßen, wie einen alten Bekannten. „Na? Wollen wir dann mal wieder, alter Freund?“ Und „schwupp“; saß man im Spind und kam nicht wieder raus. Noch viel besser hat aber gefallen, dass das Alien nicht der Gegenspieler in jedem Abschnitt ist. Mal ist es da, mal nicht.

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Das Alien ist nicht die einzige Bedrohung auf der raumstation. Es ist jedoch die Einzige, vor der man wirklich Schiss hat.
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In anderen Bereichen müsst ihr euch gegen Amok laufende Synthetische zur Wehr setzen oder an Plünderern vorbeikommen. Dabei kann man schleichen oder mit Waffen vorgehen (Wobei angemerkt werden muss, dass jeder Abschnitt in denen man zu Schusswaffen greift, ein Abschnitt ist, mit dem man sich selbst das Spiel und sein Konzept kaputt macht). Aber viel wichtiger ist: die Geschichte wird für jene, die Ohren und Augen offen halten, spannend weitergeführt und die Aufträge sind oft sogar einfallsreicher als bloßes „Mach den Strom an“ und „Finde einen Weg an dieser Tür vorbei“... Oft. Leider nicht immer.

Aber warum dann daneben? … Nun, ja. Leider hat das Alien auch seine Schwächen. Für einen Gegenspieler, der in Echtzeit Jagd und nicht einfach nur Bewegungspunkte abläuft, scheint mir das Vieh ein wenig zu allwissend zu sein. Verlasse ich ein Gebiet, das in der ganzen Zeit meiner Anwesenheit von dem Alien abgesucht wurde und ich schaffe es, ohne auch nur das kleinste Geräusch zu verursachen, den nächsten Abschnitt zu betreten... So ist mein alter Freund schon hier und unser Katz-und-Maus-Spiel geht instant weiter. Und ich kann das Spiel leider nicht mehr ganz so ernst nehmen wie zuvor.

Kopf → Wand

Ihr dürft euch den Ablauf von „Alien: Isolation ungefähr so vorstellen: 40% der Zeit versteckt ihr euch. 40% der Zeit sucht ihr Gänge ab, untersucht Terminals, treibt die Story voran und erfahrt mehr über die Hintergründe auf der Station, des Alien, eurer Gegenspieler und einfach allem, was mit dieser Geschichte zusammenhängt. Die restlichen 20% kämpft ihr gegen Syntheten/Plünderer (oder schleicht an diesen vorbei).

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Dieses Mistvieh reagiert auf alle Geräusche. Zu eurem Vor- und eurem Nachteil.
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Vor allem die Passagen, in denen ihr es mit Überlebenden der Station und den durchgeknallten Androiden zu tun bekommt, hängen etwas durch, wie eine alte Hängematte. Oft wirken die Reaktionen der Stationsbewohner lächerlich unlogisch und man bekommt das Gefühl, dass sie nur existieren, um grausam ihr Leben lassen zu müssen. Und die Synthetischen scheinen einzig und allein dafür zu existieren, dass ihr nicht 80% der Zeit mit dem Alien unterwegs seid.

Doch die Abschnitte mit diesem grausamen Killer... Beängstigend. Ihr seid fast nirgendwo sicher. Das Alien kann ebenfalls in Lüftungsschächte kriechen. In Spinden kann es euch riechen. Unter Tischen kann es euch erblicken. Es kann euch hören, wenn ihr euch zu schnell bewegt oder etwas umstoßt. Es kann euch sehen, wenn ihr heldenhaft vorbeischleichen wollt. Und wenn es euch erwischt: seid ihr tot. Und im schlimmsten Fall müsst ihr einen ganzen Abschnitt neu spielen.

Alien: Isolation - Für diese düsteren Eindrücke solltet ihr den Gamma-Wert eures Bildschirms aufdrehen

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Selbst wenn ihr speichert, könnt ihr sterben. Das Spiel warnt euch wenn Gegner in der Nähe sind. Aber manchmal will man die Sicherheit einer Speicherstation. Und bekommt stattdessen einen Stachel durch den Oberkörper gebohrt. „Alien: Isolation“ ist gnadenlos. Und das macht es wirklich beängstigend. Ihr könnt euch mit Blendgranten, Flammenwerfer und Minen zur Wehr setzen und ein bisschen Zeit gewinnen... Aber wehe dem, der auf diese Tricks zu oft zurückgreift und das Alien merkt, dass es von euren lächerlichen Spielzeugen nichts zu befürchten hat. Dann habt ihr eure letzte Trumpfkarte verloren und hockt nur noch in der Ecke und weint.

Spieltechnisch und rein storybedingt, ist „Alien: Isolation“ ein durchschnittliches bis gutes Spiel, das vor allem durch seine Atmosphäre lebt und der Tatsache, dass man sich in die Situation von Amanda gut reinfühlen kann. Ich wäre an ihrer Stelle auch verängstigt. Würde auch in Schränken hocken und aufschreien, wenn plötzlich neben mir etwas von der Decke kracht. Das Gesamtpaket stimmt hier einfach. Einzelne Schwächen ziehen es zwar runter, aber wer das Große und Ganze sieht, entdeckt eine Fortsetzung zum ersten Alien-Film, die ihre Daseinsberechtigung jetzt schon mehr verdient hat, als die lieblosen Fortsetzungen von 1986, 1992 und vor allem von 1997.

Schön und glattpoliert

„Alien: Isolation“ sieht wirklich schick aus. Auf den Current-Gen-Konsolen zeigt es sich glatt und aufpoliert und erstrahlt in einer wirklich netten grafischen Pracht. Sogar auf der Old-Gen macht das Spiel noch einen sauberen Eindruck, wenn auch mit verständlichen Abzügen in der B-, C-, und D-Note.

Dagegen spricht die Leere, die vor allem in den Visagen der Charaktere Einzug erhalten hat. So schön die Gesichter und die Umgebung des Spiels auch gelungen sind, so leer und tot wirken sie oft. Leblose Augen, die an mir vorbei in die unendliche Dunkelheit blicken. Münder, die sich wie in einem irren und abgrundtief gruseligen Puppentheater asynchron zum Gesagten bewegen. Sich öffnen und schließen, wie ein großer, dunkler Schlund.

Hände, die durch Gegenstände hindurchgreifen. Amanda, die in den ganzen Stunden niemals eine Leiterstrebe richtig zu greifen bekam. Immer nur hindurchfasst, als wäre die ganze Umgebung, alles, was sie berührt und benutzt, nur ein Traum. So surreal wie das Alien selbst anmuten muss, wenn man persönlich zugegen wäre.

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Das Licht- und schattenspiel in "Alien: Isolation" ist fantastisch.
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Diese Clippingfehler und fehlende Liebe zum Detail, wertet die schöne Grafik leider ab und hinterlässt ein Gefühl der Unentschlossenheit im Magen des Spielers. Was nützt mir die schönste Umgebung, wenn sie sich so falsch anfühlt? Hin- und hergerissen zwischen dem Setting, welches mir eine Heidenangst einjagt und mich so richtig in die Situation hineingleiten lässt... Und einer Darstellung, die mich sofort wieder herausreißt und mit dem Kopf schütteln lässt.

Die Stimmung muss stimmen

Es gibt zwei Sachen, die fallen in der ersten Sekunde des Spiels auf und ziehen sich durch den ganzen Titel. Sind – neben dem fantastisch gruseligen Alien – wahrscheinlich die wichtigsten Anhaltspunkte auf der Pro-Seite. Die Rede ist von der Akustik und der Lichtsetzung. Mögen sich die Redakteure und Spieler dieser Welt doch jetzt schon streiten und uneinig sein, ob dieser Titel großartig oder eher so „mäh“ ist... Wer gegen diese zwei Punkte etwas zu vermelden hat, hat schon verschi***.

Die Sounduntermalung in „Alien: Isolation“ ist fantastisch. Die Geräusche. Die Musik. Das Poltern und „Klonk“ des Alien in den Schächten. Die Schritte, wenn das Biest umherstreift. Das „Brüllen“ dieses Killers. Die alles umhüllende Stille, durchbrochen von dem spitz metallischen Geräusch eines Gegenstands, der auf nackten Boden fällt und ein Echo durch die Gänge schickt. Fantastisch. Mögen wir uns auch uneinig darüber sein, wie gruselig dieser Titel nun wirklich ist. Diese Vertonung könnte bereits für sich alleine stehen. Selbst wenn im Wartungsschacht David der Kabauter wohnt und auf einem Fuchs durch die Raumstation galoppiert... Mit diesem Sound hätte ich eine scheiß Angst vor David...

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Lustige Waffen und Hilfsmittel, die euch am Leben halten. Das Alien aber auch scheiß wütend machen.
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Der zweite Punkt – wie eben schon erwähnt – wird von dem Licht- und Schattenspiel bestimmt. So großartig wie die Sounduntermalung, ist es das nächste große Pro, das einem gruseligen Spiel das bisschen mehr gibt, was man als Spieler braucht, um wirklich berührt zu werden.

Die gesamte Optik ist so schön umgesetzt, dass man sich tatsächlich die Zeit nehmen kann, hier und dort anzuhalten und die Umgebung auf sich einwirken zu lassen. Und im Zusammenspiel mit der Sounduntermalung und dem Alien in den Schächten, wird ein Ganzes erschaffen, welches eine großartige Stimmung aufbaut und Schocker verteilt, die bis ins Mark rutschen und Schweiß auf der Stirn bilden. Wer sich richtig in ein Spiel reinversetzen kann, wird in Ecken hocken, unter Tischen kauern und um sein Leben rennen... Und das nur durch das Spiel aus Licht, Schatten und Geräuschen.