Nachdem American McGee die Kickstarter-Kampagne zu OZombie gestern vorzeitig beendete, startete er mit Alice: Otherlands eine weitere. Mit dem neuen Projekt will er die Alice-Trilogie abschließen - allerdings nicht in Form eines neuen Spieles, sondern als animierte Miniserie oder auch Kurzfilme.

Alice: Otherlands - Kickstarter: American McGee will Alice-Trilogie mit Miniserie / Kurzfilme abschließen

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Alice: Otherlands soll die Alice-Reihe zu einem Abschluss bringen.
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Ob das gleichzeitig das Aus eines neuen Alice-Spieles bedeutet, bleibt unklar. Für das Projekt will er nun 200.000 US-Dollar sammeln, wobei er mit 100.000 Dollar die Lizenz kaufen möchte. Das längerfristige Ziel sei es, einen kompletten Film zu erschaffen. Aber das hänge letztendlich mit vom Erfolg der Kickstarter-Kampagne ab (alleine für die Filmrechte bräuchte das Team 500.000 Dollar).

Im dritten und letzten Teil, der im Jahr 1875 in London spielt, nutzt Alice ihre Fähigkeit, in den Verstand der Leute einzudringen. McGee deutet dabei an, möglicherweise auch auf Charaktere wie Mark Twain, Thomas Edison, Charles Darwin, Jack the Ripper und Queen Victoria zu treffen.

Alice soll gegen eine größere Verschwörung kämpfen, die auf alle Einwohner Londons einwirkt. Der Feind dahinter hat die Absicht, die gesamte Gesellschaft in einer Art "albtraumhaftem Gefängnis des Verstandes" zu fangen. Das sei ein Kommentar zur entmutigenden Geburt der Industrie-Gesellschaft.

Mit dabei ist man ab 10 Dollar und erhält neben Wallpaper und Avatare ebenso einen Eintrag in den Credits.

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