American McGee will nach wie vor ein drittes Alice-Spiel entwickeln, nachdem er über diese Idee schon länger mit Electronic Arts sprach, jedoch bislang nichts gefruchtet hat.

Mitte des Monats deutete er via Twitter an, dass Electronic Arts wohl nicht allzu viel davon hält und teilte gleichzeitig eine Petition, mit der sich Fans ein neues Spiel rund um Alice wünschen. McGee bittet auch die restlichen Fans, doch zu unterschreiben.

In einem aktuellen Interview mit IGN ging er auf das Ganze ein und erklärte, dass er nach wie vor Gespräche mit EA führe, sich diese aber nicht nur auf Alice beschränken: "Wenn wir über Alice sprechen, dann besteht Interesse, aber eine feste Zusage benötigt Zeit. Vergesst nicht, dass zwischen dem ersten Alice-Spiel und dem zweiten fast ein Jahrzehnt lag."

Viele Faktoren würden die Entscheidung großer Publisher beeinflussen. Er könne allerdings nicht sagen, wie es heutzutage bei EA diesbezüglich aussehe, da er das letzte Mal vor 15 Jahren bei dem Konzern arbeitete.

"Meiner Ansicht nach befand sich das erste Alice damals in einer Gruppe erster 3D-Spiele, die der Welt zeigten, wie Kunst und Spiele zusammenlaufen können, um etwas wirklich Schönes zu erschaffen. (Das erste Alice) befand sich künstlerisch auf dem neuesten Stand. Alice dreht sich um einen subtilen Mix aus Action, Horror, Abenteuer, Rätsel und Story… wir hatten es mit dem letzten Spiel beinahe richtig gemacht. Ich würde natürlich die Lektionen der vorherigen Erfahrung nehmen, um diesen Mix mit einem neuen Spiel richtig hinzubekommen", so McGee.

Doch was darf man von einem dritten Spiel erwarten? Story-technisch habe man laut McGee durch das Konzept zu Alice: Otherlands bereits einen entsprechenden Pfad erschaffen. Aber es würde noch genügend Raum in der Mitte zum Erkunden geben. Zum Beispiel die Zeit, die Alice im Heim verbrachte - oder auch ihre früheren Jahre.

Wie er betonte, müsse man auf jeden Fall Alice als Charakter treu bleiben und die Erwartungen der Fans anerkennen. Er sei sich im Klaren darüber, dass die Spieler auf keinen Fall die "Bösewichte des modernen Gamings" sehen wollen, wie etwa DLC, Mikrotransaktionen und so weiter. Er selbst würde gerne VR-Unterstützung sehen, aber nur, wenn die Technik etwas weiter wäre.

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