Für sein Kurzfilm-Projekt Alice: Otherlands holte American McGee den chinesischen Regisseur und Produzenten Tsui Hark an Bord. Diesen kennt man unter anderem für Filme wie Once Upon A Time In China 1 und 2 (mit Jet Li), Double Team (Van Damme), Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen sowie Die sieben Schwerter.

Alice: Otherlands - American McGee holt 'Once Upon a Time in China'-Regisseur an Bord

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McGees Alice-Kurzfilme sollen düsterer, blutiger und actionlastiger ausfallen.
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McGee hofft, Alice: Otherlands durch das Mitwirken von Hark eine auf Action betonte Note verleihen zu können, die den bisherigen Filmen zu dem Stoff fehlte. Darunter etwa Tim Burtons Alice-Film, der die Figur Alice laut McGee wie einen im Wind wehenden leeren Beutel behandelte. Es fühle sich in Burtons Version so an, als würde Alice nicht direkt im Film auftauchen, da die Geschehnisse nie wegen ihr losgetreten werden.

Man erwarte von den Siegesfreuden einer Figur, deren Haupthindernis ihre Unentschlossenheit darstelle, eine Art Durcheinander voller "Klingen und Blut". Aber die Burton-Version sei eben mehr wie ein Disney-Film gewesen, so dass eine blutige Darstellungsweise nicht möglich gewesen ist. Und McGee zufolge würde Gott ja ohnehin verbieten, dass Mädchen anderen ordentlich in den Hintern treten.

Das will er mit seinem Projekt also anders machen und dieses ganz im Stil der Spiele erstrahlen lassen.

Aktuell sammelt McGee Geld über Kickstarter, um sich die Rechte an Kurzfilmen zu sichern. Diese sollen dann die Alice-Trilogie zu einem Ende bringen. Ein vollwertiger Film fürs Kino wird für später nicht ausgeschlossen, sofern man das Geld dafür zusammenbekommt.

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