Alice: Madness Returns war am Ende nicht das Spiel, das den Spielern vor seiner Veröffentlichung schmackhaft gemacht wurde. American McGee kam auf das Thema zu sprechen und meinte, dass im Grunde Electronic Arts die Spieler veräppelt habe.

Alice: Madness Returns - American McGee: EA veräppelte die Spieler

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Alice: Madness Returns war nicht ganz so erfolgreich und erhielt auch eher durchwachsene Kritiken.
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Es sei sehr frustrierend gewesen, wie EA Marketing betrieben habe. Bereits von Anfang an sei klar gewesen, dass EA die kreative Ausrichtung für die Vermarktung übernehmen würde. Dadurch waren die veröffentlichten Trailer dunkler und ein wenig gewalthaltiger als das eigentliche Spiel - das sei bewusst geplant worden.

Laut McGee wollte Electronic Arts die Spieler glauben lassen, dass Alice: Madness Returns ein Hardcore-Horror-Titel sei, obwohl Entwickler Spicy Horse sich weigerte, das Spiel in diese Richtung zu entwickeln.

Also habe sich Electronic Arts gedacht, dass man das Spiel wenigstens so vermarkten sollte, wenn es denn schon kein richtiger Hardcore-Horror-Titel sei. Und dadurch wiederum war dann auch die eigentliche Zielgruppe, die Spicy Horse im Sinn hatte, nicht mehr so richtig angefixt.

Am Ende fügte er noch hinzu, dass Electronic Arts, Activision und all die anderen großen Publisher in dieser Beziehung ähnlich wären. Kein Wunder also, dass Spicy Horse für Akaneiro: Demon Hunters auf Kickstarter setzt.

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