



Ehrlich gesagt bin ich von "Alarm für Cobra 11: Nitro" angenehm überrascht. Der Entwicklerwechsel hat der Rennserie erstaunlich gut getan: Eine bessere Grafik, das nötige Geschwindigkeitsgefühl und mehr Liebe zum Detail sind die markantesten Unterschiede zu den grauenhaften Vorgängern von Davilex.
Nur schade, dass "Nitro" auf lange Sicht nicht begeistern kann: Die meisten Missionen wurden im 08/15-Stil gestaltet und ähneln sich zu sehr, als dass man von Abwechslung sprechen könnte. Hinzu kommt, dass es keinen vernünftigen Mehrspielermodus gibt, eben weil die Laufbahn der Karriere im Singleplayer-Spiel so kurz ist.
Dennoch dürfen alle Rennfanatiker einen längeren Blick riskieren: Die Rennen sind actionlastig bis zum Abwinken und das Schadensmodell hat mich überzeugt. Eine perfekte Spielwiese für Arcadefans also - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Detaillierte Texturen, realistische Spiegelungen auf dem Lack der Fahrzeuge sowie üppig gestaltete Umgebungen sorgen für eine ansprechende Atmosphäre.
Soundeffekte Marke "Kindergeburtstag" und gelangweilt wirkende Funksprüche gehen mit überzeugenden Tracks einher.
Abwechslungsarme und äußerst kurze Missionen wechseln sich mit rasanten und explosiven Verfolgungsjagden sowie spektakulären Stunts ab.
Mehrspielerpartien gibt es bei "Nitro" lediglich nur im Duett. Für einen Netzwerk- oder Onlinemodus hat es leider nicht mehr gereicht, schade!
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