Zynga hat Stellung zur Klage von Electronic Arts genommen, in der es um den Vorwurf geht, The Ville sei eine Kopie von The Sims Social. Gleichzeitig wurde eine Gegenklage eingereicht, um auf „wettbewerbsfeindliche und rechtswidrige Geschäftspraktiken“ von EA aufmerksam zu machen.

Aktuelles - Zynga reagiert auf EAs Klon-Vorwurf mit Gegenklage

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/19Bild 8/261/1
The Sims Social
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Bezüglich der Klage von EA wird gefordert, bestimmte Stellen zu streichen, „die keinem anderen Zweck dienen, als Zynga in ein schlechtes Licht zu stellen.“ Genauer handelt es sich um die Aufzählung ähnlicher Kopie-Vorwürfe von anderen Entwicklern.

Die weiteren Anschuldigungen von EA werden abgestritten, wobei andere Lebenssimulationen wie zum Beispiel Activisions 15 Jahre altes „Little Computer People“ aufgezählt werden, welche die Grundlage für das Genre setzten. Zudem sei es Zynga gewesen, die das Konzept mit YoVille in 2008 erstmals auf Facebook brachten.

Allein die Idee The Sims Social zu kopieren sei abfällig, da das Spiel bereits Monate vor The Ville gescheitert und die Nutzerzahlen in den Keller gefallen waren. Man habe zudem den Hinweis erhalten, dass das Spiel mittlerweile an ein indisches Studio von EA übertragen wurde, wo solche Titel kostengünstig gewartet und letztendlich eingestellt werden.

In der eigentlichen Gegenklage ist die Rede davon, dass EA versucht habe auf unrechtmäßige Weise eine Vereinbarung zu erreichen, wodurch es Zynga verboten gewesen wäre, Angestellte von EA anzuheuern.

Ein Sprecher von EA hat sich zu Zyngas Vorgehensweise bereits geäußert und ist wenig überrascht. Noch dazu wird mit einem Seitenhieb auf die in letzter Zeit vermehrten Weggänge hochrangiger Mitarbeiter verwiesen: „Zynga wäre besser damit beraten an ihrer schrumpfenden Anzahl an Mitarbeitern festzuhalten, anstatt Klage einzureichen um weitere zu bekommen.“