In den Vereinigten Staaten gehen immer mehr Bibliotheken dazu über, ihr Programm zu erweitern und Videospiele anzubieten. In Los Angeles verzeichnen die Bibliotheken gar 50 Prozent Zuwachs, seit sie die unterhaltsame Software im Sortiment haben.

Das ruft natürlich Befürworter und Gegner gleichermaßen auf den Plan. Während manche Experten die neue Entwicklung als Chance sehen, um die verlorenen Besucher wieder für Bibliotheken zu begeistern und die jüngere Generation auf das Angebot aufmerksam zu machen, verstehen Kritiker die Welt nicht mehr. "Warum müssen wir die Kids mit Candy in die Bibliothek locken? Ist denn die gute Literatur nicht an sich schon Grund genug?", fragt Steven M. Cohen, von LibraryStuff.net, in einem Blog.

Die meisten Studien beantworten diese Frage recht eindeutig: Nein, Herr Cohen, ist sie nicht...