Bereits 2015 zeigte sich auf Youtube ein Skandal um den Youtuber Craig Douglas aka "NepentheZ" und seinen Geschäftspartner Dylan Rigby. Den beiden wurde vorgeworfen, dass sie Kinder in den Videos von Douglas zum Glücksspiel bei FIFA verleitet haben. Nun wurde ein Urteil gefällt.

Aktuelles - Youtuber müssen wegen Glücksspielskandal heftige Strafen zahlen

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Eine Glücksspielseite zu FIFA führte nun zu einem Gerichtsurteil.
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Insgesamt 265.000 Pfund (95.000 von Douglas und 174.000 von Rigby) müssen die beiden zahlen. Dies legte das Gericht anhand der Einnahmen von "FUT Galaxy", der Seite der beiden Angeklagten, fest. Diese hatte zwischen Juli 2015 und Februar 2016 etwa 96.000 Pfund an Einnahmen gebracht. Ein betroffener 14-jähriger Junge, der auf die Masche des Youtubers hereingefallen ist, hatte an einem Tag dort 586 Pfund verzockt. In einem Video von Douglas wird gezeigt, wie er sagt, dass die Teilnehmer der Seite nicht 18 sein müssen, weil es sich nur um virtuelles Geld handeln würde.

Keine Gefängnisstrafe für die Schuldigen

Mit der Geldstrafe sind Douglas und Rigby aber noch glimpflich davongekommen. Denn sie hätten sich auch einer Haftstrafe entgegensehen können. Der Richter ging beim Urteil davon aus, dass die beiden die Teilnahme von Minderjährigen am Glücksspiel in Kauf genommen haben, aber nichts dagegen unternommen hätten.

Kurz nach dem Urteil meldete sich Douglas über Twitter: „Ich schulde meiner Familie und meinen engen Freunden eine Entschuldigung, weil ich sie durch diesen Prozess gezwungen habe. Ich danke allen, die bei mir gestanden haben.“

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