Jeremy Hillman, eine Führungskraft bei World Bank, will Microsoft verklagen, da dessen Sohn auf der Xbox insgesamt 4500 US-Dollar für einige FIFA-Inhalte ausgeben konnte.

Aktuelles - 'World Bank'-Führungsperson will Microsoft verklagen, nachdem dessen Sohn 4500 Dollar für FIFA ausgab

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Als Hillman eines Tages seine Kreditkarten-Abrechnung einsah, stellte er fest, dass Microsoft ihm 109 Dollar abgezogen hatte. Er konnte sich das Ganze nicht erklären, bis ihm sein Sohn unter Tränen gestand, die Kreditkarte genutzt zu haben, um für FIFA optionale Spieler-Pakete zu erwerben.

Nachdem Hillman bei Microsoft schließlich um eine Rückerstattung bat, die ihm jedoch nicht gewährt wurde, fand er heraus, dass ihm über mehrere Monate hinweg insgesamt 4500 Dollar in Rechnung gestellt wurden.

Microsofts Richtlinien zufolge sind alle Käufe endgültig und können nicht zurückerstattet werden. Unterdessen wurde eine Kaufbestätigung an die E-Mail-Adresse des Sohnes geschickt, die jeden über jeden Kauf informierte.

Jedenfalls meint Hillman, dass das Verlieren von 4500 Dollar für viele Familien eine lebensverändernde Katastrophe darstellen kann. Er prangert an, dass bei Microsoft keine automatischen Überprüfungen existieren, wie viel Geld man in dem jeweiligen Spiel ausgeben könne. Und er fragt sich auch, warum es keine Option dafür gebe, die Kreditkarten-Daten für jeden Kauf erneut eingeben zu müssen.

Microsoft gab auch schon ein Statement dazu ab und erklärte, den Fall intern zu untersuchen.