In seinem aktuellen Blog klagt Spiele-Journalist Ben Fritz über den Verfall der ethischen Grundsätze bei der Berichterstattung. Anlass zu seinem Artikel ist das aktuelle Exklusiv-Review zu Grand Theft Auto 4 auf ign.com, erschienen am 25. April - drei Tage bevor sich der Rest der Presse mit Reviews zu Wort melden durfte.

Fritz will damit nicht sagen, dass die perfekte Wertung mit 10 Punkten in allen Bereichen nicht verdient sei - jedoch kritisiert er die Vergabe von Exklusiv-Rechten generell. Er warnt vor den Folgen und sieht die Glaubwürdigkeit der Games-Presse in Gefahr:

"Wir haben hier die Situation, in der ein Publisher einer Webseite oder einem Magazin einen großen kommerziellen Vorteil verschafft, durch eine frühe Kopie und eines Embargos, damit ein Exklusiv-Review möglich wird. Und ich sage frei heraus: Ich persönlich traue keinem Review, das als exklusiv gekennzeichnet ist."

Ist Grand Theft Auto 4 wirklich so makellos wie ign sagt und kann man einem Exklusiv-Review generell trauen?