Nachdem kürzlich festgestellt wurde, dass Zocker nicht zwangsweise dumm sind oder zumindest nicht ungebildet, wirkt das Spielen nun sogar verjüngend.

Warum das? Verlangsamt das Daddeln die Zellalterung? Nein. Der New York Post liegen Statistiken vor, nach welchen sich das Durchschnittsalter von Gamern bei sage und schreibe 29 eingependelt hat. Zudem sind heute bereits 41% der Spieler innen. Spielerinnen. :-)

Frauen machen Männer bekanntlich jünger, auch wenn schon von gegenteiligen Fällen berichtet wurde. Dasselbe gilt natürlich umgekehrt. Ein Mittel von 29 Jahren verjüngt jeden Leser, selbst wenn man darauf oder darüber liegt.

Riesige Verwunderung kann nicht bestehen, wenn man daran denkt, dass die erste Spieler-Generation zu einem guten Teil weiter dabei ist. Auch wurde das "Hobby der Einsamen" sehr viel salonfähiger. Man gilt man nicht mehr automatisch als blasser Stubenhocker, wenn man sich der elektronischen Unterhaltung hingibt. Deren enorm gewachsenes Spektrum tut ihr Übriges, generationsübergreifend verschiedenste Menschen zu begeistern und vor allem auch zu verbinden.

So sagte Mama zu Sohnemann: "Geh doch mal von der Kiste weg. Was soll bloß aus deiner Zukunft werden?!" und Sohnemann sagt später zu Mama: "Lass doch mal die Kiste aus. Was soll bloß aus deiner Vergangenheit werden?!"

Eigentlich will er natürlich selbst zocken, aber das geht nicht. "Willst du deine junge Mutter alt machen? Verzerrung von Statistik kommt mir nicht ins Haus."