Einem Bericht von Ars Technica zufolge plant der Chiphersteller AMD, Teile seiner Halbleiter-Fertigung abzugeben. AMD will so seine Kosten senken, um Konkurrenzfähig zu bleiben.

Fest steht, dass AMD momentan rote Zahlen schreibt. Erst kürzlich nahm der Chiphersteller rund 2 Milliarden $ in Wandelanleihen auf. Drew Prairie, Sprecher bei AMD, dementierte derweil Gerüchte um einen kompletten Verkauf der "Dresdner Fabs", kündigte jedoch eine enge Zusammenarbeit mit dem Technologie-Partner IBM an. Prairie: "Zu keinem Zeitpunkt haben wir signalisiert, dass der Wechsel zu 'fab-less' ein Teil der Diskussion über Kostensenkungen ist."

"fab-less" sind Unternehmen, die Chips nur entwickeln, sie aber nicht selbst herstellen. Dazu gehören beispielsweise Nvidia und ATI.