Britische Marktanalysten haben bereits jetzt hochgerechnet, dass der Spielemarkt auf der Insel zum Ende des Jahres 2008 um weitere 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt haben wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, denn im gleichen Maße, in dem die Spielebranche wächst, stagnieren die Verkäufe in den Bereichen Musik und Film.

"Die Musik- und Videobranche leidet nicht nur an einem verlangsamten Wachstum, sondern auf einer Verlagerung in Richtung Online", bewertet Malcolm Pinkerton von Verdict Research die Situation gegenüber dem Nachrichtensender BBC.

Steve Redmond von der Entertainement Retailers Association erklärt, dass Spiele im Vergleich zur Musik seit 2007 die Nase vorn hätten und bis zum Ende des Jahres auch die Videobranche eingeholt haben werden.